Die Geschäftsentwicklung der SIMONA AG im Jahr 2025 weist trotz anhaltenden Preisdrucks eine marginale Umsatzsteigerung auf 582,3 Millionen Euro auf, kombiniert mit einer EBIT-Marge von 6,6 Prozent. Treibende Faktoren waren das starke Wachstum im EMEA-Gebiet und der gezielte Ausbau des Infrastruktursegments. Zusätzlich untermauern herausragende Quartalsergebnisse im ersten Quartal 2026, Kapazitätserweiterungen in Archbald und Norwegen sowie die Integration von Electroplast und Dutchclamp die Wachstumsstrategie nachhaltig mit optimierter Wertschöpfung und erhöhter Marktresilienz.
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Trotz gestiegener Kosten EBIT stabil bei 38,2 Millionen erwirtschaftet
Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2025 konnte die SIMONA AG den Umsatz auf 582,3 Millionen Euro steigern, gegenüber 581,2 Millionen Euro im Jahr zuvor (+0,2 Prozent). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) belief sich auf 38,2 Millionen Euro, was einer EBIT-Marge von 6,6 Prozent entspricht und innerhalb des strategisch definierten Rahmens von sechs bis acht Prozent liegt. Zudem stieg das EBITDA auf 65,0 Millionen Euro, die Marge erreichte 11,2 Prozent.
EMEA-Umsatz erreicht 378,5 Millionen Euro dank Industrie und Infrastruktur

Werkserweiterung in den USA (Foto: SIMONA AG)
Die Umsätze in EMEA kletterten um 6,4 Prozent auf 378,5 Millionen Euro, unterstützt durch höhere Infrastrukturinvestitionen und weiterhin stabile Industrieumsätze. In Nord- und Südamerika gingen die Erlöse um 9,2 Prozent auf 159,5 Millionen Euro zurück, bedingt durch eine zyklische Zurückhaltung und nachlassende Verbraucherausgaben. In der Asien-Pazifik-Region verringerte sich der Umsatz um 10,7 Prozent auf 44,4 Millionen Euro, insbesondere aufgrund einer rückläufigen Nachfrage im Mobilitätsbereich sowie einer schwachen Bau- und Solarmarktentwicklung.
Advertising & Building verzeichnen rückläufige Umsätze, Mobility folgt Trend
Mit einem starken Plus von 25,1 Prozent auf 138,2 Millionen Euro entwickelte sich das Infrastructure-Segment dank Kabelschutzrohren zum Wachstumsmotor. Bei hoher Auslastung und stabiler Nachfrage, Die Industry-Division wies einen Rückgang um 7,9 Prozent auf 199,1 Millionen Euro auf, während Advertising & Building um 15,4 Prozent auf 70,4 Millionen Euro schrumpfte. Mobility verlor 2,2 Prozent und erreichte 68,2 Millionen Euro. Gleichzeitig steigerte das weltweit tätige Fischzuchtanlagen-Projektgeschäft seine Umsätze weiterhin erheblich deutlich.
SIMONA erreicht trotz steigender Kosten das EBIT-Level des Vorjahres
SIMONA konnte im angefachten Wettbewerbsumfeld trotz höherer Personal- und Betriebskosten das Absatzvolumen ausweiten und das EBIT auf dem Niveau des Vorjahres halten. Mit einer EBIT-Marge von 6,6 % und einer EBITDA-Marge von 11,2 % dokumentiert das Unternehmen eine solide Kosten- und Preisdiziplin. Diese Ergebnisse bestätigen die Wirksamkeit interner Effizienzprogramme, das strikte Controlling und die Fähigkeit, auch unter Druck profitabel zu wachsen durch konsequente Marktanalyse und langfristige Strategieumsetzung.
Parallelprojekte Archbald und Norwegen steigern Fertigungstiefe global diverser Industriezweige

Erweiterung SIMONA Stadpipe, Ausbau des Standortes in Stadlandet/NO (Foto: SIMONA AG)
Der im November 2025 begonnene Spatenstich in Archbald, Pennsylvania, markiert die bislang umfangreichste Investitionsinitiative am US-Standort. Zeitgleich wird in Norwegen der Bau einer Halle für großvolumige Komponenten gestartet. Beide Projekte erweitern die Produktionskapazitäten erheblich und vertiefen die Fertigungstiefe. Damit richtet sich das Unternehmen strategisch auf Wachstum in den Bereichen Chemie, Halbleiter, Sanitär und Hochbau aus, setzt auf moderne Produktionsabläufe und fördert gleichzeitig Nachhaltigkeit in der Lieferkette unter Nutzung digitaler Kontrollsysteme.
SIMONA festigt Zukunftsmärkte Energie und Datentransport durch strategische Übernahmen
Durch die Übernahme von Electroplast und Dutchclamp diversifiziert SIMONA sein Produktportfolio um spezialisierte Komponenten für Energie- und Dateninfrastrukturen. Das Unternehmen erweitert sein Spektrum an Hochleistungsrohren, Kabelkanälen und intelligenten Verbindungslösungen. Die Integration der neuen Bereiche führt zu einer breiteren Marktansprache in den Segmenten Energieerzeugung, Telekommunikation und Industrieanlagen. Gleichzeitig profitiert SIMONA von Risikostreuung, verbesserten Lieferketten und skalierbaren Produktionskapazitäten. Diese Maßnahmen festigen langfristig die Wettbewerbsposition und fördern nachhaltiges Wachstum. effizient profitabel kundennahe innovativ.
Umsatzplus Q1 2,3 Prozent beflügelt EBIT-Wachstum auf 11,1 Millionen
Während des ersten Quartals 2026 kletterte der Umsatz um 2,3 Prozent auf 155,7 Millionen Euro gegenüber 152,2 Millionen Euro im ersten Quartal 2025. Parallel steigerte sich das operative Ergebnis (EBIT) von 8,0 auf 11,1 Millionen Euro, womit die Marge auf 7,2 Prozent anstieg. Ausschlaggebend hierfür waren Vorzieheffekte aufgrund von Rohstoffpreisrisiken sowie eine stringente Kostendisziplin, die das Ergebnis entscheidend verbesserten. Die erzielten Vorzieheffekte und die Kostensenkung trugen maßgeblich zur Bilanzverbesserung bei.
In einem anspruchsvollen wirtschaftlichen Umfeld erzielt SIMONA 2025 einen leichten Umsatzanstieg auf 582,3 Millionen Euro und hält die EBIT-Marge bei 6,6 Prozent. Effizienzinitiativen und Preisanpassungen kompensieren steigende Kosten. Die EMEA-Region bleibt Wachstumsträger, während Amerika und Asien-Pazifik rückläufig sind. Strategische Zukäufe in den Bereichen Energie- und Datentransport sowie Werkserweiterungen in Archbald und Norwegen stärken die Kapazitäten. Das Ergebnis bildet eine robuste Basis für 2026 Investoren schätzen langfristige Stabilität und Wachstumspotential attraktiv.

