Die Bundeswehr löst für das Laser-Licht-Modul LLM-VarioRay von Rheinmetall einen weiteren Festabruf gemäß des im Juni 2021 geschlossenen und im Dezember 2025 erweiterten Vertrags aus. Insgesamt wird eine sechsstellige Anzahl geordert. Die Lieferung ist im Zeitraum von 2026 bis 2032 vorgesehen. Der Netto-Wert beträgt mehrere hundert Millionen Euro. Die entsprechende Buchung erfolgt im zweiten Quartal 2026. Haushaltsmittel des Bundestags sind zur Verfügung gestellt. Das beschleunigt Planungssicherheit und stärkt industrielle Basis.
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Made in Germany: Bundeswehr bezieht LLM-VarioRay von Rheinmetall Stockach
Im Rahmen des bestehenden Vertrages von Juni 2021 hat die Bundeswehr erneut bei Rheinmetall Soldier Electronics das Laser-Licht-Modul LLM-VarioRay in einer sechsstelligen Stückzahl abgerufen. Die Fertigung in Stockach am Bodensee stärkt die regionale Wirtschaft und schafft Aufträge für zahlreiche deutsche Klein- und Mittelbetriebe. Der Festabruf nach der Haushaltsfreigabe im Dezember 2025 sichert Versorgungskontinuität und unterstützt langfristig industrielle Wertschöpfung in der deutschen Verteidigungsbranche mit hohen Qualitätsanforderungen und modernster Technologieintegration internationaler Relevanz.
Produktion des LLM-VarioRay in Stockach stärkt lokale Wertschöpfungsketten nachhaltig
Rheinmetall Soldier Electronics nutzt den Standort Stockach am Bodensee zur Serienfertigung des Laser-Licht-Moduls LLM-VarioRay. Dabei beziehen zahlreiche regionale Klein- und Mittelunternehmen Unteraufträge für Gehäuse, Elektronikbauteile und Montageleistungen. Dieses Netzwerk an Zulieferern steigert Innovationskraft und gewährleistet eine flexible Produktionsplanung. Das Prädikat „Made in Germany“ belegt hohe Qualitätsstandards und Prozesssicherheit. Zugleich fördert die Fertigung in der Bodenseeregion die lokale Wertschöpfung, sichert Fachwissen und trägt zu nachhaltigem Wirtschaftswachstum bei. kontinuierlich unterstützt Arbeitsplätze nachhaltig.
Laser-Modul LLM-VarioRay erhöht Operationsfähigkeit bei Nacht und schlechtem Wetter
Verantwortlich für digitale Systemlösungen bei Rheinmetall, beschreibt Timo Haas das LLM-VarioRay als strategischen Kampfkrafttreiber für Infanterieeinheiten im abgesessenen Einsatz. Die Kombination aus leistungsstarken LEDs, Laser-Markierung und IR-Beleuchtung verbessert Zielerfassung und Situationsbewusstsein erheblich. Der jetzt bewilligte Großauftrag illustriert das tiefe Vertrauen der Soldatinnen und Soldaten in das System sowie die reibungslose Zusammenarbeit zwischen Rüstungsindustrie, Beschaffungsbehörden und Führungsgremien der Bundeswehr. Ergänzend sichern stabile Auftragsvolumina zahlreichen regionalen Zulieferern Planungssicherheit, Wachstumsperspektiven und dauerhafter Beschäftigung.
Leichtes 250 Gramm-Modul kombiniert LED, Laser und taktischer IR-Beleuchtung
Durch sein geringes Gewicht von 250 Gramm lässt sich das Modul mühelos an verschiedenen Waffensystemen befestigen. Die standardisierte MIL-STD-1913/STANAG-4694-Schiene erlaubt raschen An- und Abbau. Eine starke Weißlicht-LED erzeugt helle Ausleuchtung, während Rot- und Infrarot-Laser für präzise Zielmarkierung sorgen. Der elektrisch fokussierbare Infrarot-Beleuchter bietet variable Reichweite. Der fest verbaute Laserblock ist werkseitig kalibriert und gewährleistet dauerhaft stabile Justage von Visier und Waffe ohne zusätzlichen Wartungsaufwand. Dies erhöht Einsatzbereitschaft und reduziert Ausfallzeiten.
Stufenlos wählbare Lichtquellen optimieren Truppeinsatz Bundeswehr bei schlechter Sicht
Mit seiner stufenlos regulierbaren Beleuchtung, bestehend aus Weißlicht-LEDs sowie IR-Laser und -LED, deckt das Modul sämtliche Lichtanforderungen ab. Die Gerätekompatibilität zu Nachtsicht- und Wärmebildsystemen ermöglicht eine kohärente Sensorfusion ohne Sichtunterbrechung. Dies gewährleistet eine ungeteilte Aufmerksamkeit auf Zielpersonen und Gefahrenquellen, selbst bei Dunkelheit, Nebel oder starken Niederschlägen. Auf diese Weise kann die Infanterie ihre Einsatzkompetenz zur Gefährdungsaufklärung und Zielerfassung Tag und Nacht unter allen Umgebungsbedingungen sicherstellen und steigert die taktische Effizienz.
Vertrauen in standardisiertes LLM-VarioRay Modul bei Bundeswehr und Partnern
Mit dem LLM-VarioRay als integraler Komponente des IdZ-ES profitieren die deutschen Streitkräfte von einer standardisierten Plattform für Laserlicht und Markierungssysteme. Die British Army führt dieses Modul unter der Bezeichnung Laser Light Module MK3 im aktiven Betrieb, während die Schweizer Armee das Laser-Licht-Modul 19 nutzt. Durch diesen einheitlichen Gerätepark lassen sich logistische Prozesse vereinfachen, Schulungen angleichen und die Interoperabilität in multinationalen Einsätzen nachhaltig steigern. Optimiert Logistikabläufe nachhaltig, senkt Kosten und Aufwand.
Bewährtes LM-VTAL Modul ergänzt LLM-VarioRay für vielseitige taktische Zieloptionen
Das LM-VTAL Modul ergänzt das LLM-VarioRay und ist vollständig kompatibel mit Nachtsicht- und Wärmebildgeräten. Soldaten können nahtlos zwischen Rot- und Infrarot-Laser wechseln, um Ziele bei Tag, Nacht und widrigen Witterungsbedingungen zu markieren. Die Elektronik entspricht militärischen Standards und gewährleistet hohe Betriebszeit trotz extremen Temperaturschwankungen. Mit MIL-STD-konformer Schiene lässt es sich einfach an Standardwaffen befestigen. Hohe Robustheit und präzise Werkseinstellung optimieren Treffsicherheit im Gefecht. Schlankes Design und geringes Gewicht schonen Soldaten.
Durch den erneuten Festabruf für das aus Stockach stammende LLM-VarioRay fördert die Bundeswehr gezielt die Wertschöpfungsketten deutscher KMU und stärkt die technologische Souveränität. Das modulare Laser- und Lichtsystem mit integrierten Rot- und Infrarotlasern ermöglicht zuverlässige Zielmarkierungen und Situationsaufklärung in allen Gefechtsszenarien. Seine weltweite Standardisierung demonstriert sich in der britischen und schweizerischen Armee. Dies sichert nicht nur operativen Mehrwert, sondern untermauert auch nationale Exportperspektiven durch verbesserte Versorgungsnetzwerke und sowie zukunftssichere Rahmenbedingungen.

