Im Defence Park G/300 am BER reserviert Rheinmetall auf 840 Quadratmetern der ILA Berlin 2026 eine Plattform für modernste Verteidigungsinnovationen. Unter dem Leitgedanken „Strong and clear. Across all domains.“ werden als One-Stop-Shop Aufklärungs- und Wirkverbund, MQ-28 Ghost Bat CCA, SAR-Satellitenkonstellation, Loitering Munition FV-014, Skyranger 30 Luftverteidigungssystem, Caracal mit ATAX-Abwurfsystem und F-35-Rumpfmittelteilfertigung ausgestellt. Entscheider aus Deutschland, NATO und Partnerstaaten erhalten so lückenlose Lagebilder, schnelle Warnketten und präzise Einsatzsteuerung.
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Standort Schönefeld bietet neuen Raum für Rheinmetalls ganzheitlichen Verteidigungssystemansatz
Im Rahmen der ILA Berlin 2026 nutzt Rheinmetall eine 840 Quadratmeter große Ausstellungsfläche im Schönefelder Defence Park G/300 am BER. Der Messestand mit zwei Etagen beherbergt eine umfangreiche Darstellung vernetzter Luft-, Raumfahrt- und Landoperationstechnologien. Dabei demonstriert der Düsseldorfer Konzern seinen One-Stop-Shop-Ansatz in allen Domänen der Verteidigung und unterstreicht die enge Kooperation mit deutschen Regierungsstellen, NATO-Partnern und internationalen Streitkräften. Effizient, sicher und technologisch führend. Modularen plattformunabhängigen Architekturen für maximale Einsatzflexibilität. Resilient.
Rheinmetall AWV überführt Weltraumsignale nahtlos in automatisierte präzise Bodeneinsatzbefehle
Das modulare AWV-System von Rheinmetall kombiniert Satellitenbilder, UAV-Daten und bodengestützte Sensorinformationen via sicherer Datenpipelines. Mittels KI-gestützter Fusion werden Signale automatisch bewertet und in Echtzeit umsetzbare Aufträge für Kampftruppen generiert. Dieser durchgängige Informationsfluss reduziert Verzögerungen sowie manuelle Eingriffe, steigert die Situationsklarheit und verschafft Einsatzleitern die Möglichkeit, eigene Streitkräfte präventiv abzusichern und zielgerichtet auf Bedrohungen in komplexen Operationsgebieten zu reagieren. Offene Schnittstellen, modulare Architektur sowie redundante Datennetze gewährleisten flexible Anpassung an Missionsanforderungen.
Elektronische Kampfführung und Waffensystemintegration optimieren maximale Ghost Bat Einsatzfähigkeit
Die von Boeing entwickelte MQ-28 Ghost Bat fungiert als autonomer Luftwaffenhelfer und vereint Manned-Unmanned-Kampftaktiken. Nach mehr als 150 Testflügen liefert das Fluggerät ein flexibles Sensorpaket, elektronische Gegenmaßnahmen und waffenfähige Integrationsmodule. Rheinmetall steuert in Deutschland das Gesamtsystem, nutzt nationale Adjustierungen und sichert eine professionelle Begleitung der Beschaffung, umfassende Schulungen, kontinuierliche Wartung sowie logistische Prozesse für die volle Einsatzbereitschaft der Bundeswehr inklusive Softwareaktualisierungen Startvorbereitung Fernwartung Einsatzsimulationen und zertifizierte Instandsetzungsprogramme im Schichtbetrieb rund.
Unabhängige SAR-Konstellation aus Deutschland stärkt NATO-Lagebild dauerhaft in Echtzeit
In Neuss formt das Joint Venture zwischen Rheinmetall und ICEYE Space Solutions eine unabhängige SAR-Satellitenkonstellation für strategische Radarüberwachung. Synthetic-Aperture-Radar gewährleistet 24-Stunden-Betrieb, liefert wetterunabhängig und nachtaktiv hochauflösende Radarbilder. Diese zahlreichen Datensätze unterstützen exakte Lageanalysen, schnelle Zielidentifikation und kontinuierliches Echtzeit-Monitoring. Mit einem Milliardenauftrag der Bundeswehr wird NATO-Partnern exklusiver Zugriff gesichert, wodurch die digitale Transformation, Automatisierung und Resilienz der militärischen Informationsinfrastruktur signifikant vorangetrieben werden. Effizienzsteigerung, schnelle Entscheidungsfindung und robuste dauerhaft Systemverfügbarkeit werden gewährleistet.
Gezielte Angriffe im kritischen Moment autonomes FV-014 System gewährleistet
Das FV-014 Loitering Munition System aus EU-Produktion vereint fortschrittliche Aufklärungstechnik und präzise Wirkung in einem modularen Gerät. Sie operiert unabhängig von Wetter und Tageszeit, autark. Ein 360-Grad-Gimbalsystem liefert bis zu siebzig Minuten lang hochauflösende Videoaufnahmen von Zielen in Reichweiten bis zu hundert Kilometern. Bei Auslösung erfolgt ein autonomer oder ferngesteuerter Schlag mit dem integrierten Gefechtskopf. Durch seine Kompatibilität mit bestehenden Bodenstationsnetzen erweitert es den Rheinmetall-Aufklärungsverbund um eine reaktionsschnelle, vielseitige Schlagkomponente.
Nahbereichsschutz neu definiert mit Skyranger 30 durch MBDA DefendAir-Raketen
Mit einer Reaktionszeit von unter sechs Sekunden identifiziert der Skyranger 30 auf Boxer 8×8 automatisch Luftbedrohungen im Nahbereich. Das System kombiniert ein passives ISR-Modul, ein leistungsfähiges Multifunktionsradar und DefendAir-MBDA-Flugkörper in einem kompakten Einsatzfahrzeug. Bediener erhalten eine Echtzeit-Drohnenbildfusion über taktisches Display. Die modulare Architektur erlaubt den Austausch einzelner Subsysteme vor Ort. Zahlreiche NATO-Partner stützen ihre unmittelbare Flugabwehr auf dieses robuste, mobile Konzept. Ein internes Netzteil erlaubt autarke Stromversorgung ohne Fremdenergie.
Caracal 4×4 verfügt über universelles Schienensystem und innovative ATAX-Drop-Technologie
Ausgelegt für Luftlandeoperationen und Spezialeinsätze, kombiniert der 4×4-Caracal von Rheinmetall geringe Erkennbarkeit durch flache Bauhöhe mit einer modularen Panzerungsarchitektur für angepassten Schutz. Das universelle Schienensystem nimmt Lade-, Unterstützungs- oder Waffensätze bei einer Gesamtzuladung von 1.200 kg auf. In Kooperation mit IrvinGQ wird das ATAX-Luftabwurfsystem integriert, das Rapid Rigging und De-Rigging unterstützt, wodurch Fahrzeuge per Fallschirm effizient, präzise und schnell kontrolliert in Kampfzonen abgesetzt werden können, wodurch logistische Abhängigkeiten deutlich reduziert werden.
Erfolgreiche Serienproduktion des Mittelrumpfsegments bereits gestartet seit Sommer 2025
Die neue Fertigungslinie in Weeze übertrifft Zeitplan: Rheinmetall baute sie in 18 Monaten für Northrop Grumman und nahm sie im Sommer 2025 in Betrieb. Die achte Serie von F-35-Mittelrümpfen ist fertiggestellt. Insgesamt sollen 400 Einheiten für 14 NATO-Staaten produziert werden. Jedes Mittelstück beinhaltet Avionikmodule, strukturelle Waffenschnittstellen sowie Hydraulik- und Elektro-Systeme und folgt höchsten europäischen Zulassungs- und Qualitätssicherungsprozessen. Die Anlage nutzt Robotik, digitale Zwillinge, Inline-Prüfverfahren und modulare Montagestationen für maximale Präzision.
Rheinmetalls Auftritt 2026 betont die nahtlose Verknüpfung von Weltraumüberwachungskonstellationen, unbemannten Kampfsystemen und mobilen Flugabwehrfahrzeugen zu einer integrierten Sicherheitsarchitektur. Echtzeitanalyse und automatisierte Kommandoketten ermöglichen eine präzise Lagebewertung sowie bedarfsgerechte Reaktionsmaßnahmen. Dank eigener Fertigungsstätten und strategischer Kooperationsnetzwerke entwickelt das Unternehmen modulare Rüstungslösungen, die sich flexibel an nationale und NATO-Anforderungen anpassen lassen, dabei Ressourcen schonen und langfristig zur Stärkung der Verteidigungsfähigkeit beitragen. Sie garantieren Interoperabilität, schnelle Einsatzbereitschaft sowie erhöhte Resilienz gegen moderne Bedrohungen.

