Exklusive Bürgerbeteiligung startet 20. April: Solarpark Dritter Ausbau jetzt

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Am 20. April startet auf der digitalen Plattform von evm und Energiegesellschaft Görgeshausen eine exklusive Beteiligungsmöglichkeit für Bürger der Ortsgemeinde. Innerhalb von sechs Wochen kann ab einem Mindestbetrag von 500 Euro in das Nachrangdarlehen für den dritten Bauabschnitt investiert werden. Der jährliche Basiszins beträgt 2,85 Prozent, evm-Kunden profitieren von zusätzlich 0,5 Prozent. Die Laufzeit beläuft sich auf zehn Jahre, eine Kündigung bereits nach sieben Jahren ist vorgesehen. Anschließend allgemein offen.

Zeichnungsphase für Görgeshausen-Bürger läuft sechs Wochen ab 20. April

Ab Montag, 20. April, 10 Uhr, öffnet sich das exklusive digitale Beteiligungsportal von evm und Energiegesellschaft Görgeshausen. Für sechs Wochen können ausschließlich ortsansässige Bürgerinnen und Bürger über www.beteiligung.evm.de Anteile am Solarpark-Projekt erwerben. Im Anschluss an diese Frist wird das Angebot für evm-Kundinnen und -Kunden sowie für Mitarbeitende der evm-Gruppe freigeschaltet. Eine Anmeldung und das Einloggen mit persönlichem Zugang sind Voraussetzung für die Teilnahme. Ein Höchstinvestitionsvolumen von 10 000 Euro ist vorgesehen.

Investoren erhalten 2,85 Prozent Basiszins plus Bonuszins für evm-Kunden

Über ein Nachrangdarlehen sollen insgesamt circa 406.000 Euro für das Projekt eingesammelt werden, das eine Laufzeit von zehn Jahren hat. Der feste und attraktive Basiszinssatz beträgt 2,85 Prozent pro Jahr. Für evm-Kundinnen und ?Kunden wird ein zusätzlicher Bonus von 0,5 Prozent gewährt, sodass sich der effektive Zins auf 3,35 Prozent p.a. erhöht. Nach sieben Jahren kann erstmals eine vorzeitige Kündigung erfolgen. Die Anlagebeträge liegen zuverlässig zwischen 500 und 10.000 Euro.

Weil und Bendel betonen klares Commitment zur regionalen Energiewende

In einer breit beworbenen Infoveranstaltung im März erläuterten Vertreterinnen und Vertreter der evm und der Ortsgemeinde das Modell zur Bürgerbeteiligung am Solarpark-Projekt. Die Veranstaltung wurde gut besucht, Interessierte aus allen Altersgruppen brachten sich mit Nachfragen und Anregungen ein und nutzten die Gelegenheit zur Diskussion. Sowohl Dr. Steffen Weil von der Energiegesellschaft Görgeshausen als auch Ortsbürgermeister Martin Bendel betonten, dass das Angebot frühzeitige finanzielle Beteiligung als Schlüssel zur regionalen Energiewende ermögliche.

Erweiterter Solarpark liefert Energie für 1.100 Menschen in Region

Der seit 2013 betriebene Solarpark Görgeshausen hat sich nach der anfänglichen Realisierung und der Erweiterung im Jahr 2018 zu einem leistungsstarken Erzeuger regenerativer Energie entwickelt. Mit einer jährlichen Produktion von ungefähr 1,65 Millionen Kilowattstunden deckt die Anlage den Strombedarf von rund 1.100 Personen in der Umgebung. Das Projekt demonstriert das Potenzial dezentraler Photovoltaik in ländlichen Gemeinden, erhöht die regionale Versorgungssicherheit und senkt langfristig CO2-Emissionen wirkungsvoll und leistet maßgeblich ökologisch nachhaltig.

Spatenstich November 2025 abgeschlossen, 2026 Inbetriebnahme im Zeitplan geplant

Das Projektgebiet erstreckt sich über 5,5 Hektar und wird mit 6.624 Photovoltaik-Modulen ausgestattet, die eine Gesamtleistung von etwa 4 Megawatt-Peak erreichen. Der offizielle Baubeginn erfolgte im November 2025 mit dem ersten Spatenstich, seither sind alle Montage- und Verlegearbeiten planmäßig abgeschlossen. In den kommenden Monaten stehen noch Anschlussprüfungen und Netzintegration an, wodurch die Anlage im ersten Halbjahr 2026 endgültig in Betrieb genommen werden kann. Ebenfalls integriert ist ein Monitoring-System zur Leistungskontrolle.

Über die neue Bürgerbeteiligung erhalten Teilnehmer sicheren Zugang zu einem langfristigen, zehnjährigen Nachrangdarlehen mit einem Basiszins von 2,85 Prozent pro Jahr, ergänzt durch einen Bonus von 0,5 Prozent für evm-Kunden. Nach sieben Jahren ist eine vorzeitige Kündigung möglich. Ab einer Mindesteinlage von 500 Euro bis maximal 10.000 Euro können Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde direkt investieren. Das Kapital fließt in den Ausbau des Solarparks und fördert so regionale Wertschöpfung und nachhaltigen Klimaschutz.

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