DENZA plant CNOA-Homologation nach UN-Regelung 171 für 2027

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Die BYD-Marke DENZA plant für 2027 eine Erweiterung des Fahrerassistenzsystems God’s Eye im Z9GT. Per Over-the-Air-Update soll CNOA verfügbar werden und Fahrten durch anspruchsvollen Stadtverkehr begleiten. Das System ist für Routen von Punkt zu Punkt ausgelegt. Die erforderliche Sensorik ist ab Werk vorhanden. Vor dem Marktstart stehen jedoch lokale Kalibrierungen und die Homologation gemäß UN-Regelung Nr. 171 an. Auf dem Mondial de lAuto in Paris präsentiert DENZA seine aktuellen Modelle zusätzlich.

DENZA plant Stadtassistenz für Kreuzungen, Ampeln und schwierige Spurwechsel

Das geplante System City Navigation on Driving Assistant erweitert die unterstützte Routenführung des DENZA Z9GT für dicht bebaute Stadtgebiete. Es soll den Fahrer vom Ausgangspunkt bis zum Ziel begleiten und urbane Fahraufgaben berücksichtigen. Dazu gehören die Erkennung roter Ampeln, die Anpassung an lokale Tempolimits und die Einschätzung von Vorfahrtssituationen an Kreisverkehren. Darüber hinaus umfasst der Funktionsumfang Linksabbiegen, Kreuzungen, Spurwechsel sowie Ausweichvorgänge bei langsam Fahrern oder in zweiter Reihe abgestellten Fahrzeugen.

CNOA soll Ampeln, Kreisverkehre und Spurwechsel sicher unterstützen zuverlässig

CNOA ist darauf ausgelegt, auf engen Stadtstraßen mögliche Konflikte mit ungeschützten Verkehrsteilnehmern früh zu erkennen. Werden Radfahrer oder Fußgänger erfasst, soll die Assistenz deren Vorrang in die Fahrentscheidung einbeziehen. Dies betrifft insbesondere stockende Kolonnen vor Ampeln, stark frequentierte Kreuzungen und Einordnungsmanöver an Kreisverkehren. Durch die kontinuierliche Unterstützung kann der Fahrer Verkehrssituationen besser überblicken und Ermüdung bei wiederkehrenden Abläufen verringern. Die Verantwortung für Geschwindigkeit, Lenkung und Eingriffe liegt dabei beim Fahrer.

Z9GT kombiniert LiDAR, Kameras, Radar und Ultraschall für CNOA

Mit seiner ab Werk installierten Sensorik erfüllt der Z9GT die hardwareseitigen Voraussetzungen für CNOA. Das Fahrzeug nutzt einen LiDAR-Sensor, drei Radare im Millimeterwellenbereich und zwölf Ultraschallsensoren zur Erfassung des Umfelds. Elf Kameras ergänzen diese Datenbasis. Die Verteilung umfasst vier Kameras an den Seiten, vier Systeme für den 360-Grad-Blick, zwei Kameras nach vorn sowie eine Einheit für die Rückfahrt. God’s Eye bleibt inaktiv und soll 2027 per OTA-Update starten.

DENZA verknüpft automatisierte Fahrassistenz mit fortlaufender Fahreraufmerksamkeit im Fahrzeug

DENZA verknüpft die Einführung weitergehender Assistenzfunktionen mit einer umfangreichen regionalen Softwareerprobung. Die Entwickler passen Algorithmen und Systemverhalten an örtliche Verkehrsbedingungen an, bevor die formale Genehmigung beantragt wird. Maßgeblich ist dabei die UN-Regelung Nr. 171. Die Zulassung soll eine Fahrerüberwachung einschließen, welche Blickrichtung, Kopfhaltung und Handposition am Lenkrad erkennt. Damit bleibt nachvollziehbar, ob der Fahrer das Verkehrsgeschehen beobachtet. Die Technik soll unterstützen, jedoch keine eigenständige Verantwortung des Fahrers im Fahrzeug übernehmen.

Denza Z Coupe schafft Tempo 100 in 2,25 Sekunden

DENZA nutzt den Mondial de lAuto in Paris, um den Z erstmals auf einer europäischen Messe vorzustellen. Der elektrische Hochleistungssportwagen steht auf der e3 Sports Car Plattform. Sein Antrieb besteht aus drei Elektromotoren mit 1.604 PS Gesamtleistung. Ergänzt wird die Technik durch das magnetorheologische Fahrwerk DiSus-M. Die Baureihe umfasst Coupe, Spider und Racing. Beim Coupe nennt der Hersteller 2,25 Sekunden, 300 km/h; der Racing erreicht 1,96 Sekunden und 350 km/h.

Alle DENZA-Z-Modelle nutzen Blade-2-Batterie mit 76 kWh Kapazität

Sämtliche Versionen des DENZA Z erhalten einen 76-kWh-Akku der Generation Blade 2. Die Cell-to-Body-Integration verbindet Batterie und Fahrzeugstruktur unmittelbar miteinander und soll Bauraum sowie Steifigkeit optimieren. Beim Reichweitenvergleich liegt das Coupe mit bis zu 410 Kilometern vor dem Spider mit 400 Kilometern und dem Racing mit 380 Kilometern. Mit FLASH Charging sind an passender Infrastruktur bis zu 1.500 kW möglich. Zehn bis 70 Prozent sollen fünf Minuten dauern, zehn bis 97 Prozent neun Minuten.

BAO 5 fährt bis zu 90 Kilometer elektrisch weit

Als weiterer Baustein der DENZA-Präsentation bringt der BAO 5 ein SUV-Konzept mit, das auf einen für das Gelände entwickelten Hybridantrieb setzt. Super Hybrid DMO koppelt einen 1,5-Liter-Turbobenziner mit Elektromotoren an beiden Achsen. Dadurch stehen 544 PS Systemleistung und ein Spitzendrehmoment von 760 Nm bereit. Der Wagen benötigt laut DENZA 4,8 Sekunden bis 100 km/h. Seine elektrische Reichweite beträgt maximal 90 Kilometer; insgesamt sollen unter WLTP-Bedingungen 835 Kilometer erreichbar sein.

Über zwanzig Sensoren steuern BAO 5 Fahrwerk hydraulisch präzise

Mit DiSus-P erhält der BAO 5 Ultimate eine hydraulische Technik zur aktiven Beeinflussung der Karosserie. Das System verarbeitet Daten von mehr als 20 Sensoren und steuert daraus Dämpfung, Fahrzeughöhe und die Druckverteilung an den einzelnen Rädern. Je nach Fahrsituation lässt sich die Bodenfreiheit um maximal 90 Millimeter auf bis zu 310 Millimeter erweitern. Im Innenraum informieren ein 12,3-Zoll-Kombiinstrument und ein Head-up-Display den Fahrer. Ein 15,6-Zoll-Touchscreen bietet Google Maps, Assistant und Play.

D9 verbindet hochwertige Materialien mit effizientem Super-Hybrid-Antrieb in Paris

Auf der Automesse in Paris stellt DENZA den Z9GT und den D9 gemeinsam mit dem Z und dem BAO 5 aus. Der Z9GT repräsentiert die Grand Tourer Spitze der Marke, ist für elektrischen Betrieb sowie als Super Hybrid vorgesehen und unterstützt die Markteinführung von CNOA maßgeblich. Der D9 besetzt das Segment luxuriöser Vans. Seine Ausstattung legt Wert auf Reisekomfort, hochwertige Oberflächen und einen wirtschaftlichen Hybridantrieb. Die Präsentation zeigt DENZAs breite Ausrichtung.

Für Nutzer mit hohem Anspruch an Routenassistenz verspricht CNOA vor allem Vorteile in dichtem Stadtverkehr. Die Funktion soll die Zielführung des Z9GT mit einer vorausschauenden Unterstützung beim Fahren verbinden. Dadurch kann sie an signalgeregelten Kreuzungen, Einmündungen, Kreisverkehren und mehrspurigen Straßen entlasten. Das Fahrzeug nutzt hierfür installierte Sensoren zur Erfassung seines Umfelds. Vor einem Marktstart müssen Verkehrsbesonderheiten softwareseitig berücksichtigt und Anforderungen der UN-Regelung 171 erfüllt werden. Der Fahrer führt das Fahrzeug.

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