Zwei Stunden voll Last: RWE-Pembroke-Batterie liefert konstante 350 Megawatt

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Die im Januar 2025 erteilte Baugenehmigung ebnet den Weg für das 200-Millionen-Pfund-Projekt von RWE am Kraftwerksstandort Pembroke in Südwales. Ab Anfang 2026 werden dort 212 Lithium-Ionen-Container aufgebaut, um bis zur Inbetriebnahme im zweiten Halbjahr 2028 eine Kapazität von 700 Megawattstunden bei 350 Megawatt Leistung zu erreichen. Die neue Speicherlösung gleicht Verbrauchsspitzen aus, stabilisiert Frequenz und Spannung und fördert die Integration erneuerbarer Energien im britischen Netz. Sie trägt zur Versorgungssicherheit bei.

Pembroke Battery-Projekt setzt Meilenstein für erneuerbare Energiespeicher in UK

RWE entschied im Juli, rund 200 Millionen Pfund in einen neuen Batteriespeicher auf dem 5,1 Hektar großen Gelände des Kraftwerks Pembroke in Südwales zu investieren. Die behördliche Genehmigung ist seit Januar 2025 erteilt. Der Start der Bauarbeiten ist für Anfang 2026 geplant, die Inbetriebnahme für das zweite Halbjahr 2028 vorgesehen. Parallel werden Lieferketten für Technikmodule gesichert und Projektmanagementstrukturen etabliert, um einen termingerechten Ablauf zu garantieren.

Lithium-Ionen-Speicher kompensiert erneuerbare Produktion und stabilisiert Netz in Sekunden

Der Batteriespeicher umfasst 212 getrennte Lithium-Ionen-Einheiten, die gemeinsam eine Entladeleistung von bis zu 350 Megawatt über zwei Stunden liefern. Die Speicherkapazität von 700 Megawattstunden unterstützt Netzbetreiber dabei, Nachfrageschwankungen auszugleichen und die Integration volatiler erneuerbarer Energiequellen zu optimieren. Durch blitzschnelle Ladezyklen und präzises Energiemanagement trägt das System zur Stabilisierung von Frequenz und Spannung bei, erhöht die Versorgungssicherheit und beschleunigt die Energiewende. Intelligente Software automatisiert Ladezyklen und Entladungen in Echtzeit optimal präzise.

Erfolg bei Auktion und Genehmigung stärkt Vertrauen in Energiespeichertechnik

Das Projekt RWE konnte bei der neuesten Auktion für Kapazitätsreserven in Großbritannien erfolgreich Gebote platzieren und sich so Wettbewerbsvorteile sichern. Die vorab erteilte Baugenehmigung verschafft dem Bauvorhaben umfassende Planungssicherheit und verringert Unsicherheiten hinsichtlich Genehmigungs- und Bauverfahren. Die Kombination aus Markterfolg und regulatorischer Absicherung sorgt für Stabilität in der Projektentwicklung und stärkt das Vertrauen der Investoren sowie der Netzbetreiber in die Mechanismen des Energiespeichermarktes und bekräftigt die marktübergreifende Relevanz von Speicherlösungen.

RWE-Pembroke-Flaggschiff ermöglicht schnelle und starke Reaktion auf erneuerbare Produktionsschwankungen

Mit Blick auf die Energiewende erläutert Nikolaus Valerius, dass Batteriespeichersysteme eine Schlüsseltechnologie darstellen, um Netzschwankungen, die durch wetterabhängige erneuerbare Quellen entstehen, ausgewogen zu managen. Das Pembroke Battery-Projekt sei dafür ein Musterbeispiel, weil es überschüssigen Strom effizient zwischenspeichert und ihn bei Bedarf millisekundengenau ins Netz zurückführt. Auf diese Weise lässt sich die Versorgungssicherheit erhöhen, die Netzstabilität sichern und der Weg für eine umfassende Dekarbonisierung bereiten. Außerdem setzt RWE auf intelligente Steuerungsalgorithmen.

Tom Glover betont Wind-, Solar- und Speicherpotenzial in Wales

Die Batterieanlage bietet in Südwales umfassende Weiterbildungsmöglichkeiten im Bereich erneuerbarer Energien und Technik. Lokale Bildungseinrichtungen können praxisnahe Kurse anbieten, um Fachkräfte gezielt auszubilden und auf wachsende Anforderungen vorzubereiten. Eluned Morgan unterstreicht, dass diese Bildungskooperationen neue Perspektiven für junge Menschen schaffen. Tom Glover betont, dass neben dem Betrieb der Speicher auch zukünftige Erweiterungen geplant sind. Die Förderung durch Regierung und Industrie sichert so innovative Projekte nachhaltig Arbeitsplätze wirtschaftliche Impulse partnerschaftlichen Rahmenbedingungen.

Wachstumsstrategie: RWE baut Batteriekapazitäten in drei Kontinenten massiv aus

Weltweit betreibt RWE derzeit Energiespeichersysteme mit insgesamt etwa 1,2 GW Leistung. Darüber hinaus werden Speicherprojekte mit 2,7 GW Kapazität errichtet, um das bestehende Angebot deutlich zu erweitern. Diese Maßnahmen sind Teil der Wachstumsagenda von RWE, die auf eine flächendeckende Integration erneuerbarer Energien abzielt. Vor allem in Kernregionen wie Europa, den USA und Australien entsteht so die Infrastruktur zur Pufferung fluktuierender Erzeugung. Das trägt entscheidend zur Versorgungssicherheit und CO2-Reduktion in den Netzen bei.

Innovatives Speichersystem von RWE beschleunigt Energiewende, fördert lokale Jobs

Mit Blick auf die wachsende Bedeutung erneuerbarer Energien liefert das RWE-Projekt Pembroke Battery einen wichtigen Beitrag zur Systemresilienz. Die Kombination aus 212 Lithium-Ionen-Containern und moderner Netzsteuerung erlaubt es, zwei Stunden lang 350 MW bereitzustellen und 700 MWh zu speichern. Schwankungen bei Wind- und Solarerzeugung werden kurzfristig ausgeglichen, was Blackouts vorbeugt. Neben ökologischen Vorteilen entstehen in Südwales neue Arbeitsplätze, und die gesammelte Projekterfahrung stärkt RWEs Expertise im internationalen Energiemarkt nachhaltig zukunftsorientiert.

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