Electronic Solutions erzielte 45 Prozent Umsatzwachstum und höhere Marge

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Die Rheinmetall AG erzielte im Geschäftsjahr 2025 einen Umsatz von 9,935 Milliarden Euro, was einem Wachstum von 29 Prozent entspricht, und erhöhte das operative Ergebnis um 33 Prozent auf 1,841 Milliarden Euro. Die operative Marge stieg auf 18,5 Prozent, während der Auftragsbestand um 36 Prozent auf Rekordwert von 63,8 Milliarden Euro anstieg. Für 2026 wird ein Umsatzplus von 40 bis 45 Prozent bei einer Marge von rund 19 Prozent erwartet.

Ergebnis nach Steuern steigt auf 835 Mio EUR 2025

Das Geschäftsjahr 2025 brachte für Rheinmetall einen Konzernumsatz von 9.935 Mio EUR, verglichen mit 7.715 Mio EUR im Jahr davor, und ein EBIT von 1.684 Mio EUR. Die operative Marge belief sich auf 18,5 Prozent. Nach Steuern generierte das Unternehmen ein Nettoergebnis von 835 Mio EUR, entsprechend 22,73 EUR Gewinn je Aktie. Der Vorstand schlägt vor, 11,50 EUR pro Aktie als Dividende auszuschütten. Diese Dividende reflektiert solide Ertragskraft starke Bilanz.

Automotive-Verkauf abgeschlossen, Rheinmetall richtet strategische Ausrichtung komplett auf Defence

Nachdem Rheinmetall seine Automotive-Sparte aufgegeben hat, liegt der vollständige Geschäftsfokus auf Verteidigungsprodukten. Die bisherige Gliederung in Vehicle Systems, Weapon and Ammunition sowie Electronic Solutions wird erweitert durch die drei neuen Segmente Air Defence, Digital Systems und Naval Systems. Diese Strukturverbesserung ermöglicht eine engere Verzahnung von Konzeption, Fertigung und Wartung. Mit der Übernahme von NVL stärkt der Konzern nun zusätzlich seine maritimen Kompetenzen und deckt Applikationen in allen Einsatzdomänen ab. effizient.

Vehicle Systems erzielt starkes Wachstum durch internationale und Großaufträge

Mit einem Umsatzplus von 32 Prozent erreichte das Segment Vehicle Systems im Berichtsjahr 2025 einen Gesamtumsatz von 4.992 Millionen Euro. Das operative Ergebnis belief sich auf 583 Millionen Euro, was die operative Marge auf 11,7 Prozent hievte. Hauptprojekte sind der Boxer-Schützenpanzer in Serienfertigung, schwere Waffenträger zur Verstärkung der Infanterie der Bundeswehr sowie innovative taktische Programme in Großbritannien, die durch hohe Modularität, schnelle Implementierung und verbesserte Wartungsfreundlichkeit überzeugen, zukunftsweisende Materialeffizienz fördern.

Auftrag für mobile Rettungsstationen stärkt wesentlich Ergebnis und Marktposition

Die Waffensparte Weapon and Ammunition erzielte 3.532 Mio EUR Umsatz und steigerte ihr Ergebnis vor Zinsen und Steuern um 31 % auf 1.037 Mio EUR. Mit einer operativen Marge von 29 % erreichte sie einen Spitzenwert in der Konzerngliederung. Treibend wirkten langfristige Rahmenverträge mit Mitgliedsstaaten der NATO, die fortgesetzte Versorgung der Ukraine und ein spezifischer Auftrag über mobile Rettungsstationen für die Bundeswehr, der zusätzliche Effizienzvorteile generierte. Dieser Erfolg sichert Kapazitäten im Verteidigungssegment.

Electronic Solutions erzielt Rekordwachstum dank diversifizierter Produkte und Programme

Im abgelaufenen Jahr erreichte Electronic Solutions einen Umsatz von 2.504 Millionen Euro, was einer Zunahme um 45 Prozent entspricht. Das operative Ergebnis stieg um 68 Prozent auf 366 Millionen Euro, wodurch sich die operative Marge auf 14,6 Prozent erhöhte. Wesentlich beigetragen haben das Digitalisierungsprojekt TaWAN, das Raumfahrt-Satellitenprogramm SPOCK1 sowie die Flugabwehrlösungen Skyranger und Skynex, die durch hohe Innovationsdichte und modulare Architektur erhebliche Wettbewerbsvorteile sicherten. Damit unterstreicht das Segment seine Technologieführerschaft.

Dividendenvorschlag von 11,50 EUR reflektiert starke operative Free Cashgenerierung

Ein Dividendenvorschlag von 11,50 Euro pro Aktie, der eine Ausschüttungsquote von 45,5 Prozent ergibt, verdeutlicht die gestiegene Ertragskraft im Vergleich zum Vorjahr (8,10 Euro). Parallel dazu kletterte der operative Free Cashflow im Berichtsjahr um 15 Prozent auf 1.218 Millionen Euro an. Die positive Cashflow-Entwicklung ist vor allem auf hohe Vorauszahlungen durch Großkunden sowie auf eine konsequente Optimierung des Liquiditätsmanagements zurückzuführen, worunter auch ein strafferes Working-Capital-Controlling fällt.

Umsatz soll 2026 zwischen 14,0 und 14,5 Milliarden liegen

Rheinmetall erwartet für das Geschäftsjahr 2026 eine Umsatzsteigerung auf 14,0 bis 14,5 Milliarden Euro sowie eine operative Marge von zirka 19 Prozent. Die organische Wachstumsrate soll zwischen 28 und 31 Prozent liegen und den Kern des Erlöszuwachses ausmachen. Überdies forcieren strategische Zukäufe und partnerschaftliche Kooperationen die Erweiterung des Angebots, um als domänenübergreifendes Systemhaus die Einsatzfähigkeit von Streitkräften umfassend und nachhaltig zu stärken auf Basis modernster Technologien und struktureller Flexibilität.

Defence-Segment erweitert um Luftabwehr, digitale Systeme und maritime Kapazitäten

Rheinmetall legte im Geschäftsjahr 2025 Umsatzplus von 29 Prozent auf zehn Milliarden Euro hin und steigerte das operative Ergebnis um 33 Prozent auf 1,84 Milliarden Euro. Die operative Marge wuchs auf 18,5 Prozent, während das Backlog mit 63,8 Milliarden Euro Höchststand erreichte. Neben der Konzentration auf Defence und Einführung neuer Segmente sichert die Dividendenpolitik den Aktionärswert. Für 2026 prognostiziert der Konzern 40-45 Prozent Umsatzwachstum und eine Marge von rund 19 Prozent.

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