Drohende Blockade Straße von Hormus treibt globale Gaspreise an

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Erstmals seit Juni 2025 erreichte der europäische Erdgaspreis an der ICE Amsterdam am 20. Januar 2026 wieder die Marke von 36 ?/MWh. Ursache sind extreme Wintertemperaturen, ein Rückgang der Speicherbestände in Deutschland auf unter 43 Prozent sowie eskalierende Spannungen um die Straße von Hormus infolge des Iran-Konflikts. Für kleine und mittlere Unternehmen entsteht dadurch Planungsschwierigkeiten. Professionelle Einkaufsgemeinschaften wie wattline bieten gebündelte Strategieentwicklung und Zugang zu stabilen Marktpreisen mit transparenten Konditionen.

Blockadeängste in Straße von Hormus treiben Gaspreise Risiken weltweit

Verlauf der Speicherfüllstände in Prozent (Foto: AGSI+, Bundesnetzagentur: https://www.bundesnetzagentur.de/870304)

Verlauf der Speicherfüllstände in Prozent (Foto: AGSI+, Bundesnetzagentur: https://www.bundesnetzagentur.de/870304)

Mit der neuerlichen Eskalation zwischen Israel und dem Iran wächst das Risiko, dass die Straße von Hormus für LNG-Transporte versperrt wird. Durch diese Passage fließen circa 25 Prozent des weltweit gehandelten verflüssigten Erdgases. Eine Blockade würde die Exporte aus Katar und den Vereinigten Arabischen Emiraten stoppen, sodass asiatische Abnehmer verstärkt US-amerikanisches LNG ordern müssten. Diese Umorientierung sorgt für deutlich höhere globale Preise aufgrund erhöhter geopolitischer Risikoaufschläge und schwächt Preisstabilität international.

Neuer LNG-Importterminal Nordsee deckt Winterbedarf Deutschlands rund sechzehn Prozent

Ende Dezember 2025 hatten die deutschen Gasspeicher einen Füllstand von nur 42,8 Prozent erreicht, während sie zum selben Zeitpunkt im Vorjahr noch mit 66,1 Prozent bestückt waren. Primäre Ursachen sind der niedrige Ausgangspeicherstand und der witterungsbedingt gestiegene Gasverbrauch im Januar. Im Gegensatz zur Lage im Winter 2022 mindern die neuen LNG-Importterminals in Nord- und Ostsee das Risiko möglicher Engpässe und decken in den kalten Monaten rund 16 Prozent des heimischen Gasverbrauchs ab.

Französische Kernkraftausfälle um 2,9 GW belasten Strommarktpreise europaweit deutlich

Aufgrund gestiegener Gaspreise und teurerer CO?-Emissionsrechte – aktuell bei etwa 90 Euro pro Tonne – erhöhen sich die Erzeugungskosten für Stromkraftwerke deutlich. In Phasen mit unzureichender Windenergie decken Gaskraftwerke die fehlende Kapazität ab und setzen im Merit-Order-Verfahren den marginalen Strompreis fest. Darüber hinaus verursachen außerplanmäßige Abschaltungen französischer Kernreaktoren mit einer Leistung von rund 2,9 Gigawatt erhebliche Angebotslücken, die bis Anfang Februar zu weiter steigenden Strompreisen führen, deutlich spürbar und anhaltend.

Bündelung von Energiebedarf sichert kleinen Betrieben deutliche bessere Einkaufskonditionen

In turbulenten Energiemärkten ist für mittelständische Unternehmen eine geschlossene Einkaufsstrategie essentiell. Energie-Einkaufsgemeinschaften bündeln die Bedarfe ihrer Mitgliede­r und fungieren als Großabnehmer gegenüber Versorgern. Dadurch erschließen sie sich privilegierte Großhandelskonditionen, die sich kleinen Betrieben allein nicht bieten würden. Zugleich senkt diese kollektive Beschaffung das Risiko plötzlicher Kostenexplosionen und schließt ungleiche Wettbewerbsbedingungen gegenüber finanzkräftigeren Marktakteuren aus. So profitieren alle Beteiligten von höherer Planungssicherheit, reduzierten Energiekosten und erzielen dadurch langfristig höhere Renditen.

wattline bündelt exklusiven gezielten Energiebedarf zahlreicher KMU zu Großhandelskonditionen

Mit einem Verbund von über 29.000 Unternehmen, die gemeinsam mehr als 7 Milliarden Kilowattstunden jährlich verbrauchen und Energiekosten von über 2 Milliarden Euro tragen, bietet wattline als inhabergeführte Gemeinschaft umfassende Serviceleistungen. Dazu zählen strategische Beschaffungskonzepte, unabhängige Energieanalysen, persönliches Vertragsmanagement und offene Konditionen. Mitglieder profitieren von maßgeschneiderten Einkaufsplänen, signifikant reduzierten Preisrisiken, lückenloser Kostenkontrolle und gewinnen dadurch wertvolle Zeit, um sich auf operative und strategische Unternehmensziele zu konzentrieren, nachhaltig und effizient planbar.

Professionelle Beschaffung in Einkaufsgemeinschaften minimiert effektiv Energiekosten für KMU

In Zeiten volatiler Gas- und Strompreise bieten Einkaufsgemeinschaften wie wattline kleinen und mittelständischen Unternehmen verlässliche Planungssicherheit. Durch das Bündeln von Bedarf und Einkaufsvolumen erreichen Mitglieder eine stärkere Verhandlungsposition gegenüber Lieferanten. Professionelle Marktkenntnis und vorausschauende Beschaffungsstrategien minimieren Preisrisiken, die aus geopolitischen Krisen oder extremen Wetterbedingungen resultieren. Transparenz bei Tarifen und Vertragskonditionen garantiert eine solide Budgetierung. So sichern Unternehmen ihren Energiebedarf stabil und reduzieren langfristig ihre Kostenbelastung.

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