Überdurchschnittliches Wachstum in Kranken und Leben
Die uniVersa Versicherungsgruppe konnte im Geschäftsjahr 2006 ihre Beitragseinnahmen von 510,5 auf 520,5 Millionen Euro steigern. Die Kapitalanlagen betrugen 2.882,6 Millionen Euro (Vorjahr 2.805,9); das Eigenkapital wurde von 97,5 auf 103,8 Millionen Euro erhöht. Das Geschäftsergebnis nach Steuern betrug 49,5 Millionen Euro. Bei den Mitarbeitern setzte sich der Trend vom verwaltenden Innendienst zum Kundendienst vor Ort gewollt fort. Im Innendienst waren 741 Mitarbeiter (Vorjahr 783) sowie im Außendienst 694 (Vorjahr 674) beschäftigt. Zudem wurde mit 4.567 unabhängigen Vertriebspartnern bundesweit zusammen gearbeitet.
Kranken bei den Branchengewinnern
Die Krankenversicherung bleibt mit 383,6 Millionen Euro Beitragseinnahmen (Vorjahr 371,3) weiter das Zugpferd der uniVersa. Besonders in der Vollversicherung konnte Deutschlands älteste private Krankenversicherung zulegen. Mit einem Nettozuwachs von 7.700 Personen und dem bisher höchsten Neugeschäftsergebnis seit Bestehen des Unternehmens gehört die uniVersa zu den Gewinnern der Branche. Besonders hohe Nachfrage besteht an dem neuen Einsteigertarif intro-Privat mit flexiblen Wechseloptionen. Aber auch von dem neuen Lebensphasenkonzept zur Pflegeabsicherung verspricht sich Vorstandssprecher Gerhard Glatz einiges. Hier sieht er enormes Wachstumspotenzial, aber auch großen Aufklärungsbedarf.
Erfolgreich ins LV-Jubiläumsjahr
Erfreulich lief die Entwicklung der Lebensversicherung. Die Beitragseinnahmen konnten von 99,2 auf 101,6 Millionen gesteigert werden. In diesem Jahr feiert die uniVersa ihr 150-jähriges Firmenjubiläum. Hierzu brachte sie ein neues Tarifwerk mit verbesserten Leistungen und neuem Fondsüberschussmodell auf den Markt. Bei ersten unabhängigen Produktvergleichen erhielt insbesondere die Berufsunfähigkeitsversicherung sowie die flexible Riester- und Investmentrente beste Bewertungen. Für einen regelrechten Boom sorgt derzeit die Riesterrente. Hier konnte die uniVersa ihre Verkaufszahlen im Vergleich zum Vorjahr bereits verdreifachen.
Konzentration auf Privatkundengeschäft
In der Allgemeinen Versicherung gingen die Beitragseinnahmen von 40,0 auf 35,3 Millionen Euro zurück. Grund hierfür war der Rückzug aus dem internationalen Geschäft in Griechenland, bei dem die Schadenentwicklung anhaltend negativ verlief. In Zukunft wolle man sich wieder auf den deutschen Markt und das Privatkundengeschäft konzentrieren. "Hier haben wir unsere Stärken und Kernkompetenzen", erklärt Vorstandssprecher Glatz. Als Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit will die uniVersa weiter aus eigener Kraft wachsen und ihre unternehmerische Unabhängigkeit bewahren. Die Zahlen des ersten Halbjahres bestätigen dies. So liegt das Neugeschäft bereits 20 Prozent über dem Vorjahresergebnis.
Quelle: Pressemeldung uniVersa Lebensversicherung a.G.
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