UNIQA Gruppe im ersten Quartal 2007 mit wiederum deutlich verbesserten Ergebnissen
Die UNIQA Group Austria hat im ersten Quartal 2007 ihren Kurs der konsequenten Ertragssteigerung erneut bestätigt und erreichte ein Ergebnis vor Steuern von 63,2 Mio. Euro. Das entspricht einer Steigerung um 40,4% gegenüber dem Vorjahreswert. In Folge einer deutlichen Profitabilitätssteigerung und Verbesserungen im versicherungstechnischen Kerngeschäft wurde das Konzernergebnis um 65,4% auf 46,0 Mio. gesteigert. Das Ergebnis je Aktie liegt mit 39 Cent um 65,4% über dem Wert der Vorjahresperiode. Getrieben wurde die Entwicklung von einer soliden - auf margenstarke Bereiche konzentrierten - Prämienentwicklung und einem - trotz der Sturmschäden - weiter verbesserten operativen Ergebnis von 72,2 Mio. Euro (+40,8%).
Geschäft gegen laufende Prämie sehr zufriedenstellend, Einmalerläge aus Profitabilitätsgesichtspunkten zurückgenommen
Im Bereich der Produkte gegen laufende Prämie (inkl. der Sparanteile der Prämien aus der fonds- und indexgebundenen Lebensversicherung) erreichte die UNIQA Gruppe mit 1.328,8 Mio. Euro ein um 4,9% gestiegenes Geschäftsvolumen. Die Einmalerläge wurden hingegen aufgrund von Sondereffekten in Italien und vor allem wegen der unzureichenden Profitabilität dieser Produktgruppe im derzeitigen Marktumfeld deutlich zurückgenommen. Das Prämienvolumen aus den Einmalerlägen sank in Folge dieser Entscheidung um 49,4% auf 110,7 Mio. Euro. In Summe reduzierten sich die verrechneten Prämien daher um 3,1% auf 1.439,6 Mio. Euro.
Auf Regionenebene zeigen weiterhin die osteuropäischen Märkte die stärksten Wachstumsimpulse mit einem Prämienplus von 15,8% auf 187,8 Mio. Euro. Auch in Österreich ist es den Unternehmen der UNIQA Gruppe - trotz der in 2007 weiterhin hohen Abläufe im Bereich des Bankenvertriebs und der strategischen Rücknahme der Einmalerläge - gelungen, das Prämienvolumen in Summe um 0,7% auf 1.016,2 Mio. Euro leicht zu erhöhen. Bedingt durch eine Sondersituation in Italien - wo im Vorjahr das Lebensversicherungsgeschäft außergewöhnlich hohe Prämienzuwächse verzeichnete - sind die Prämien in Westeuropa in Summe um 25,2% auf 235,6 Mio. Euro zurückgegangen.
In der Schaden- und Unfallversicherung konnte die UNIQA Gruppe das verrechnete Prämienvolumen um 4,3% auf 720,7 Mio. Euro steigern. Dominiert wurde diese Entwicklung von starken Wachstumsimpulsen aus Osteuropa mit einem Prämienplus von 14,6% auf 133,0 Mio. Euro. Auch auf den reifen, von verstärktem Wettbewerb geprägten Märkten Westeuropas und Österreichs ist es der UNIQA Gruppe gelungen, das Prämienvolumen zu steigern - in Österreich um 1,8% auf 443,4 Mio. Euro und auf den westeuropäischen Märkten um 3,7% auf 144,3 Mio. Euro. Insgesamt beträgt der Anteil des internationalen Geschäftes in der Sachversicherung damit bereits 38,5%.
In der Lebensversicherung stiegen die Konzernprämien aus dem Geschäft gegen laufende Prämie um 7,4% auf 368,8 Mio. Euro. Die wegen der starken Fokussierung auf Profitabilität erfolgte Rücknahme der Einmalerläge um 49,4% auf 110,7 Mio. Euro führte zu einem Rückgang des gesamten Prämienvolumens in der Lebensversicherung um 14,8% auf 479,5 Mio. Euro. In Österreich konnten die Einnahmen aus Verträgen gegen laufende Prämie um 5,6% auf 320,7 Mio. Euro erhöht werden. Trotz der starken Rücknahme der Einmalerläge um 24,6% auf 66,6 Mio. Euro, sanken die gesamten Lebensversicherungsprämien in Österreich nur um 1,2% auf 387,3 Mio. Euro. Deutliche Wachstumsimpulse liefert die fondsgebundene Lebensversicherung mit einer Prämiensteigerung um 24,9% auf 118,4 Mio. Euro. In Ost- und Südosteuropa führte der weiterhin stabile Wachstumstrend in der Lebensversicherung zu einem Prämienplus von 17,4% auf 53,8 Mio. Euro. Auf den westeuropäischen Märkten sanken die Prämien bedingt durch die Sondersituation in Italien um 69,3% auf 38,3 Mio. Euro, wobei sich hier allerdings bereits im 2. Quartal eine deutliche Verbesserung der Entwicklung abzeichnet.
Die verrechneten Prämien aus der Krankenversicherung erhöhten sich auf Konzernebene um 2,7% auf 239,3 Mio. Euro. In Österreich konnte ein Zuwachs von 2,1% auf 185,5 Mio. Euro erzielt werden, in den internationalen Regionen stiegen die Prämien um 5,0% auf 53,9 Mio. Euro.
Verbesserte Schaden- und Leistungsquoten
Auch in den ersten drei Monaten 2007 ist es der UNIQA Gruppe gelungen die Schaden- und Leistungsquoten weiter zu senken. In Summe konnte der Schaden- und Leitungsaufwand trotz der Schäden durch den Sturm "Kyrill" konzernweit um 15,8% auf 896,1 Mio. Euro gesenkt werden. Auch die Combined Ratio (netto) in der Schaden- und Unfallversicherung konnte deutlich verbessert werden und liegt nach den ersten drei Monaten 2007 bei 98,8%. Bereinigt um die Sturmschäden liegt der Wert bei 96,8%.
Kapitalanlagen und Eigenmittel erhöht
Die Kapitalanlagen der UNIQA Gruppe lagen zum 31. März 2007 mit 21.606,0 Mio. Euro um 9,7% bzw. 1.916,8 Mio. Euro über dem Vergleichswert aus dem Vorjahr. Das Gesamteigenkapital erhöht sich in den drei Monaten seit dem Bilanzstichtag um 5,8% auf 1.406,4 Mio. Euro.
Ergebnisvorschau 2007 ohne Sondereffekte unverändert bei rund 270 Mio. Euro
Im Zuge des ErgebnisVerbesserungsProgramms plant die UNIQA Gruppe bis 2010 eine nachhaltige Steigerung des Konzernergebnisses auf 430 Mio. Euro. Für 2007 beträgt das geplante Ergebnis - ohne Sondereinflüsse aus der Beteiligung an der STRABAG SE - rund 270 Mio. Euro.
Vorbehalt bei Zukunftsaussagen
Diese Mitteilung enthält Aussagen, die sich auf die zukünftige Entwicklung der UNIQA Group Austria beziehen. Diese Aussagen stellen Einschätzungen dar, die auf Basis aller uns zum aktuellen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen wurden. Sollten die zugrunde gelegten Annahmen nicht eintreffen, so können die tatsächlichen Ergebnisse von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen. Eine Gewähr kann für diese Angaben daher nicht übernommen werden.
Quelle: Pressemeldung UNIQA Versicherungen AG
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