UNIQA Group Austria erreicht deutliches Wachstum der laufenden Prämien

30.08.2002 | Wien
Im ersten Halbjahr 2002 gelang es den Unternehmen der UNIQA Group Austria im direkten Geschäft das verrechnete Prämienvolumen gegen laufende Prämie um 13,8% auf 1.235,4 Mio. Euro deutlich zu steigern.

Das Wachstum wurde insbesondere durch den Anstieg in der Schaden- und Unfallversicherung um 23,4% auf 542,3 Mio. Euro getragen. Bereinigt um das Geschäftsaufkommen der Mitte 2001 übernommenen Gesellschaft in Polen - deren Werte in den Vergleichszahlen des Vorjahres nicht enthalten sind - stieg das verrechnete Prämienvolumen um 13,5% auf 498,9 Mio. Euro.

Im Bereich der Lebensversicherung wurden die laufenden Prämieneinnahmen um 11,5% auf 346,3 Mio. Euro gesteigert. Das Geschäft gegen Einmalprämie und mit Sonderprodukten wurde im 2. Quartal aus Rentabilitäts- und Risikoüberlegungen weiter zurückgenommen und reduzierte sich um 57,5% auf 132,1 Mio. Euro. In Summe reduzierte sich daher das Prämienaufkommen in der Lebensversicherung um 23,0% auf 478,4 Mio. Euro.

In der Krankenversicherung konnten die Prämien-

einnahmen um 3,5% auf 346,3 Mio. Euro gesteigert werden.

Die gesamten ausbezahlten Leistungen blieben mit 857,6 Mio. Euro und einer marginalen Steigerung von 0,8% praktisch auf Vorjahresniveau.

Durch die konsequente Umsetzung des im Vorjahr eingeleiteten Ertragssteigerungsprogramms wurde der Trend zur Verbesserung des versicherungstechnischen Ergebnisses mit dem Erreichen einer Combined Ratio von unter 100% erfolgreich fortgesetzt.

Die gesamten Kapitalanlagen der UNIQA Group Austria - exklusive der Depotforderungen aus dem Rückver-

sicherungsgeschäft - betrugen Ende Juni 2002 11.620,9 Mio. Euro (+4,5%). Die laufenden Vermögenserträge erhöhten sich in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres um 2,5% auf 317,9 Mio. Euro. Die weltweite schwache Verfassung der Aktienmärkte belastete im ersten Halbjahr die Finanzergebnisse mit deutlichen Wertrückgängen, wobei die Situation von einer hohen Volatilität gekennzeichnet ist.

Die Maßnahmen zur Kostensenkung wurden im ersten Halbjahr 2002 erfolgreich fortgesetzt. Die Kosten der Konzerngesellschaften gingen gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 16,3 % auf 182,4 Mio. Euro zurück.

Ausblick

Die weitere Entwicklung des Geschäftsjahres wird wesentlich von der Situation auf den Kapitalmärkten abhängen. Aufgrund der hohen Volatilität der Märkte sind zuverlässige Aussagen aus heutiger Sicht schwierig. Sollte bis Jahresende keine signifikante Erholung der Aktienmärkte eintreten, ist mit einem Rückgang des Konzernergebnisses zu rechnen. Hinsichtlich der Dividende für das Jahr 2002 ist aus heutiger Sicht von einem unveränderten Niveau von 16 Cent je Aktie auszugehen.

Die katastrophalen Unwetter und Überschwemmungen weiter Teile Österreichs Mitte des 3. Quartals stellen für das - sich bisher ausgezeichnet entwickelnde - technische Ergebnis in der Sachversicherung eine begrenzte Belastung dar.

Quelle: Pressemeldung UNIQA Versicherungen AG

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