UNIQA Group Austria: Bilanz 2005 - Wachstum und Profitabilität erfolgreich kombiniert
- Ergebnis (vor Steuern) durch Anstieg um 70 Mio. Euro bei 190,3 Mio. Euro
- positive Ergebnisbeiträge aus allen Ländern / Auslandsanteil an EGT bei 32,7%
- Erhöhung der Dividende auf 26 Cent / Eigenkapital um 31,8% auf 1.133,7 Mio.Euro angestiegen
- Lebensversicherung mit Prämienzuwachs von 41,7% Wachstumsmotor
- Wachstum im ersten Quartal 2006 im In- und Ausland fortgesetzt / Auslandsanteil auf 30,9% erhöht
Mit einer Steigerung der verrechneten Prämien um 25,2% auf 4.730,4 Mio. Euro ist der UNIQA Group Austria im vergangenen Jahr wieder ein deutlicher Wachstumssprung gelungen. Inkludiert sind dabei Sparanteile der fonds- und indexgebundenen Lebensversicherungsprodukte in der Höhe von 360,2 Mio. Euro (+102,2%). In den letzten drei Jahren hat sich das Prämienvolumen des UNIQA Konzerns damit durch organisches Wachstum und Akquisitionen in West- und Osteuropa um 2.043,3 Mio. Euro bzw. 76,0% erhöht.
Die österreichischen Gesellschaften der UNIQA Gruppe haben 2005 ihre verrechneten Prämien um 10,0% gesteigert und mit einem Volumen von 3.385,6 Mio. Euro zu den Konzernprämien beigetragen. Die verrechneten Prämien der Gesellschaften außerhalb Österreichs erhöhten sich gleichzeitig um 91,9 % auf 1.344,8 Mio. Euro. Seit 2002 sind die von der UNIQA Gruppe außerhalb Österreichs generierten Prämien somit um 338,1% bzw. 1.037,8 Mio. Euro angestiegen - ihr Anteil an den gesamten Konzernprämien wuchs dabei von 11,4% auf 28,4%. Die jüngsten Akquisitionen in Bulgarien, Rumänien, Serbien und Ukraine sind dabei - entsprechend den Konsolidierungsregeln - noch nicht inkludiert. Bei der Mannheimer Krankenversicherung sowie der Raiffeisen Osiguranje (Bosnien und Herzegowina) wurden jeweils nur die Werte aus den letzten drei Quartalen 2005 berücksichtigt.
Für Schäden und Leistungen zahlte UNIQA 2005 in Summe 2.585,5 Mio. Euro aus. Das entspricht einer Zunahme von 13,5% gegenüber 2004.
Die konsequente und erfolgreiche Umsetzung von Ertragssteigerungsprogrammen hat es auch in dieser offensiven Wachstumsphase ermöglicht die Profitabilität der UNIQA Gruppe überproportional weiter zu entwickeln.
Im Zuge des hohen Prämienwachstums, deutlich gesenkter Kostenquoten und ausgezeichneter Kapitalerträge, ist es gelungen das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit um 57,5% auf 190,3 Mio. Euro anzuheben - das EGT liegt damit um 5,3 Mio. Euro über der letzten Prognose vom Februar. Begleitet von der forcierten Internationalisierung der Gruppe stieg das Konzernergebnis in den drei Jahren seit 2002 somit um 439,1% bzw. 155,0 Mio. Euro. Die in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften in West-, Ost- und Südosteuropa haben ausnahmslos einen positiven Ergebnisbeitrag geliefert und erreichen mit 62,2 Mio. Euro (+49,0%) bereits einen Ergebnisanteil von 32,7%. Den österreichischen Konzerngesellschaften ist es in Summe gelungen ihr Ergebnis noch stärker zu steigern - um 62,0% auf 128,1 Mio. Euro.
Der Jahresüberschuss liegt nach einer Steigerung um 30,9% bei 133,3 Mio. Euro. Der Gewinn je Aktie kletterte in Folge von 74 Cent (vor Steuer: 92 Cent) um 27% auf 94 Cent (vor Steuer: 1,44 Euro / +56,5%). Auch der Brutto ROE nach IFRS erreicht mit 19,7% nach 15,0% im Vorjahr einen neuen Höchstwert. Gleichzeitig konnte das Eigenkapital um 273,5 Mio. Euro bzw. 31,8% gestärkt werden und ist mit 1.133,7 Mio. Euro um mehr 525,1 Mio. Euro höher als 2002.
Die gesamten Kapitalanlagen des UNIQA Konzerns lagen zum Bilanzstichtag mit 19,37 Mrd. Euro um 16,7% bzw. 2,77 Mrd. Euro über dem Vergleichswert des Vorjahres. Beeinflusst durch die positive Entwicklung der Kapitalmärkte konnten die Nettokapitalerträge um 28,7 % auf 962,9 Mio. Euro angehoben werden.
Der Hauptversammlung am 15. Mai 2006 wird eine Erhöhung der Dividende um 18,2% auf 26 Cent vorgeschlagen. Diese dritte Dividendenanhebung in Folge entspricht einer Steigerung um 62,5% seit 2002. Insgesamt wird UNIQA für das Geschäftsjahr 2005 an die Aktionäre Dividenden in der Höhe von 31,1 Mio. Euro ausbezahlen.
Segmente
Mit einem Prämienzuwachs von 41,7% auf 1.951,4 Mio. Euro (inkl. Sparanteile) ist die Lebensversicherung 2005 die am schnellsten wachsende Sparte der UNIQA Gruppe gewesen. Durch das - durch die erstmalige Einbeziehung der Claris Vita mitverursacht - außergewöhnliche Prämienwachstum außerhalb Österreichs um 350,6% auf 453,0 Mio. Euro ist der Auslandsanteil von 7,3% auf 23,2% angestiegen. Die österreichischen Konzerngesellschaften konnten ihre verrechneten Prämien 2005 um erfreuliche 17,3% auf 1.498,4 Mio. Euro steigern.
Im Segment der Schaden- und Unfallversicherung konnte UNIQA die verrechneten Prämien um 16,8% auf 1.933,6 Mio. Euro steigern. Das Prämienvolumen in Österreich erhöhte sich um 5,9% auf 1.193,3 Mio. Euro. Auf den anderen Märkten in West- und Osteuropa erwirtschafteten die Gesellschaften der UNIQA Gruppe Prämien in der Höhe von 740,2 Mio. Euro - um 39,9% mehr als im Vorjahr - und steigerten ihren Anteil an den gesamten Prämien in diesem Segment von 32,0% auf 38,3%.
In der Krankenversicherung stiegen die verrechneten Prämien 2005 in Summe um 13,5% auf 845,4 Mio. Euro. In Österreich - wo UNIQA mit rund 50% Marktanteil unangefochtener Marktführer ist - stiegen die Prämien um 3,0% auf 693,9 Mio. Euro. Die Gesellschaften außerhalb Österreichs kamen auf 151,5 Mio. Euro an verrechneter Prämie. Das Plus von 112,9% ist vor allem auch durch die erstmalige Einbeziehung der Mannheimer Krankenversicherung begründet. Der Prämienanteil der Auslandsgesellschaften stieg in der Folge von 9,6% auf 17,9%.
Laufendes Geschäftsjahr
Das Wachstum der UNIQA Gesellschaften verlief auch im ersten Quartal des laufenden Jahres sehr positiv. In Summe steigerten die Gesellschaften der Gruppe - auf Basis lokaler Rechnungslegung und nach vorläufigen Daten - die Prämieneinnahmen aus dem direkten Geschäft (inkl. Sparanteil) um 12,9% auf 1.270,9 Mio. Euro. Den stärksten Zuwachs verzeichnete dabei das Lebensversicherungsgeschäft mit einer Erhöhung um 19,1% auf 562,8 Mio. Euro - bedingt auch durch ausgezeichnete Vertriebserfolge in der prämiengeförderten Zukunftsvorsorge. Das Geschäft in der Schaden- und Unfallversicherung stieg um 11,2% auf 515,8 Mio. Euro an. Die Prämien in der Krankenversicherung erhöhte sich um 1,4% auf 192,3 Mio. Euro.
Das weiterhin überproportionale Wachstum auf den Märkten in West-, Ost- und Südosteuropa um 24,2% bzw. 76,6 Mio. Euro auf 392,8 Mio. Euro führt zu einem auf 30,9% gesteigerten Anteil der Auslandsprämien. Die Prämien der österreichischen Gesellschaften der UNIQA Gruppe liegen bei 878,1 Mio. Euro und damit um 8,4% bzw. 68,2 Mio. Euro über dem Vorjahreswert.
Für das gesamte Geschäftsjahr 2006 erwartet UNIQA im Zuge der im In- und Ausland weitergeführten Ertragssteigerungsprogramme ein um rund 20% höheres EGT in der Größenordnung von rund 228 Mio. Euro.
Quelle: Pressemeldung UNIQA Versicherungen AG
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