Starkes Wachstum bei der Aachener und Münchener Lebensversicherung

12.04.1999 | Köln
Die Aachener und Münchener Lebensversicherung, die zu den wachstumsstärksten Unternehmen der Assekuranz gehört, rechnet auch für 1999 mit einem erfolgreichen Geschäftsjahr. Vorstandsvorsitzender Dr. Michael Kalka sagte am Montag auf der ordentlichen Hauptversammlung der Gesellschaft in Aachen, diese Einschätzung werde durch die Ergebnisse des ersten Quartals bestätigt.

Dabei habe die Aachener und Münchener Lebensversicherung - gemessen am vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres - beim Neugeschäft einen Zuwachs von 11,2 Prozent nach laufendem Beitrag erzielt. Der Versicherungsbestand sei um 7,2 Prozent gewachsen. Die Beitragseinnahmen stiegen um 7,3 Prozent auf 1,03 Milliarden DM.

Als herausragende Zielsetzungen der Gesellschaft für das laufende Jahr nannte Dr. Kalka die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit durch den Ausbau und die Unterstützung der vielfältigen Vertriebe, eine entschiedene Nutzung der Synergien aus dem Konzernverbund, eine weitere Senkung der Kosten und die problemlose Bewältigung der Jahrtausendumstellung.

Als Ergebnis des Geschäftsjahres 1998 hatte Dr. Kalka erklärt, das Unternehmen befinde sich operativ und strategisch in einer sehr guten Position. Beim Wachstum gehörte das Unternehmen mit 9,4 Prozent nach laufenden Beiträgen zu den Spitzenreitern der Branche, die sich bei 1,3 Prozent hielt. Insgesamt wurden 348 000 Versicherungsverträge neu geschlossen. Auch Bestände und Beiträge sind weiter gewachsen. Bei den Kapitalanlagen erhöhte sich 1998 der Bestand um rund 2,6 Milliarden DM auf 26 Milliarden DM (+10,9 Prozent). Das aus den Kapitalanlagen erzielte Nettoergebnis erhöhte sich auf über 1,7 Milliarden DM (+12,3 Prozent).

Im Geschäftsjahr 1998 wurde ein Rohüberschuß von mehr als 1,3 Milliarden DM erwirtschaftet (+6,1 Prozent). Nach Zuteilung der Direktgutschrift von 315 Millionen DM wurden aus dem Gesamtüberschuß der Rückstellung für Beitragsrückerstattung 917 Millionen DM zugeführt. Die Rückstellung für Beitragsrückerstattung ist für die zukunftige Überschußbeteiligung der Versicherungsnehmer bestimmt. Damit stellt die Aachener und Münchener Lebensversicherung ihren Kunden mehr als 1,2 Milliarden DM aus dem Geschäftsergebnis zur Verfügung.

Der Jahresüberschuß 1998 steigt von 63 auf 70 Millionen DM.

Die Hauptversammlung stimmte dem Vorschlag zu, unverändert eine Dividende je 50-DM-Aktie von 15 DM auszuschütten und zwar auf das volle Grundkapital von 105,6 Millionen DM, das erst im abgelaufenen Geschäftsjahr um 17,6 Millionen DM erhöht worden ist. Desweiteren werden zur Verstärkung des Eigenkapitals 38,32 Millionen DM in die freien Gewinnrücklagen eingestellt. Davon 35 Millionen DM durch Vorstand und Aufsichtsrat und 3,32 Millionen DM durch den Beschluß der Hauptversammlung.

Außerdem wurde eine Erhöhung des Grundkapitals aus Gesellschaftsmitteln im Verhältnis 5:1 von derzeit 105,6 Millionen DM um 21,1 Millionen DM auf 126,7 Millionen DM beschlossen. Ebenso fand die Umstellung auf Stückaktien und des Grundkapitals auf den EURO die Zustimmung der Hauptversammlung

Quelle: Pressemeldung Generali Deutschland Holding AG

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