HARTMANN wächst weiterhin über dem Markt
Erfreuliches organisches Umsatzplus
Im 1. Quartal 2007 erzielte die HARTMANN GRUPPE Umsatzerlöse in Höhe von 315,1 Mio. EUR. Verglichen mit dem 1. Quartal des Vorjahres entspricht dies einer Steigerung um 3,8 %. Währungseffekte belasteten die Umsatzentwicklung mit 0,5 Prozentpunkten, sodass HARTMANN ein organisches Wachstum von 4,3 % erzielte. Damit setzte das Unternehmen die Entwicklung des Jahres 2006 fort, bei einem weiterhin sinkenden Preisniveau über dem Markt zu wachsen.
In den medizinischen Kernsegmenten erzielte die HARTMANN GRUPPE ein Umsatzplus von 3,5 %. Angesichts eines Preisrückgangs von 2,0 % konnte das Absatzvolumen um 5,5 % gesteigert werden.
Das mit Umsatzerlösen in Höhe von 117,9 Mio. EUR umsatzstärkste Segment Inkontinenzmanagement wuchs im 1. Quartal 2007 gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum um 2,2 %. Im Segment Wundmanagement nahmen die Umsätze um 2,3 % auf 92,2 Mio. EUR zu. Die Umsatzerlöse im Segment OP-Management lagen per März 2007 bei 47,0 Mio. EUR; dies entspricht einem erfreulichen Plus von 9,4 %. Der Anteil der medizinischen Kernsortimente am Gesamtumsatz lag bei 81,6 %.
Die Umsatzerlöse bei den weiteren Konzernaktivitäten beliefen sich auf 58,0 Mio. EUR. Dies entspricht einem Plus von 5,1 % gegenüber dem 1. Quartal 2006. Zu dieser Umsatzentwicklung haben insbesondere Großaufträge der CMC Consumer Medical Care GmbH in den Bereichen kosmetische Watteprodukte und Erste Hilfe beigetragen.
Operatives Konzernergebnis weiter verbessert
Durch die erfreuliche Umsatzausweitung im 1. Quartal 2007 konnte HARTMANN sein operatives Konzernergebnis gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum um 5,7 % verbessern. Es belief sich nach Ablauf des ersten Quartals 2007 auf 10,2 Mio. EUR. Das operative EBIT verbesserte sich ebenfalls. Es stieg um 12,5 % auf 18,8 Mio. EUR.
Im 1. Quartal 2007 haben Sondereffekte das Konzernergebnis und das EBIT beeinflusst. Dabei wirkten sich Rückstellungen für die Restrukturierung der HARTMANN Pardes GmbH belastend aus. Inklusive Sondereffekten ging das Konzernergebnis um 17,2 % auf 8,0 Mio. EUR zurück; das EBIT reduzierte sich verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um 7,2 % auf 15,6 Mio. EUR.
Verschuldung weiter rückläufig
Zum 31. März 2007 betrug die Nettoverschuldung der HARTMANN GRUPPE 123,6 Mio. EUR. Gegenüber dem 31. Dezember 2006 entspricht dies einem Rückgang um 8,5 Mio. EUR.
Die Eigenkapitalquote stieg gegenüber dem 31. Dezember 2006 von 49,1 % auf 49,3 %.
Zahl der Beschäftigten leicht gestiegen
Am 31. März 2007 waren 8.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der HARTMANN GRUPPE beschäftigt. Gegenüber dem Jahresende 2006 entsprach dies einer Zunahme um 48 Personen. 62,0 % der Beschäftigten waren am 31. März 2007 in ausländischen Tochtergesellschaften tätig.
Ausblick
Trotz eines weiterhin schwierigen Marktumfelds erwartet die HARTMANN GRUPPE für das laufende Jahr ein anhaltendes Wachstum in den medizinischen Kernsortimenten. Darüber hinaus geht das Unternehmen auch von einer Umsatzbelebung bei den weiteren Konzernaktivitäten aus. Unter Berücksichtigung profitablerer Umsätze in den Kernsegmenten und einer Ergebnisverbesserung bei den deutschen Tochtergesellschaften Sanimed und CMC erwartet HARTMANN für das Geschäftsjahr 2007 eine weitere Verbesserung des operativen Konzernergebnisses.
Quelle: Pressemeldung PAUL HARTMANN AG
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