Gelungene Rückkehr auf den deutschen Markt
"Unsere Entscheidung, 2001 auf den deutschen Markt zurückzukeh-ren, war absolut richtig", so Norbert J. Böhm, Geschäftsführer der HSBC Trinkaus & Burk-hardt Immobilien GmbH, anlässlich der ak-tuell veröffentlichten "Leistungsbilanz 2001" seines Unternehmens. Nach zahlreichen En-gagements im Ausland hatte die renom-mierte Fondsgesellschaft im abgelaufenen Geschäftsjahr auf zwei inländische Objekte gesetzt. Ungeachtet der global-ökonomi-schen und politischen Entwicklungen - die auch die Umsätze auf dem deutschen Im-mobilienmarkt deutlich schwächten - baute das Unternehmen mit dieser Strategie seine Erfolgsbilanz weiter aus: Im Frankfurter Mer-tonviertel platzierte HSBC Trinkaus & Burk-hardt Immobilien seinen Europa-Fonds Nr. 7 - mit einem Investitionsvolumen von immer-hin knapp 60 Mio. Euro - in nur sechs Wo-chen!
Früher als andere Marktteilnehmer erkannte die 100prozentige Immobilien-Tochter des traditionsreichen Düsseldorfer Privatbank-hauses die herannahende Wende im Büro-
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markt der Main-Metropole. Bereits vor Fertig-stellung des architektonisch aufwendigen Büro-Neubaukomplexes im November 2001 war die Gesamtfläche von ca. 15.462 Quad-ratmetern voll vermietet.
Durchdachtes Heimspiel in Düsseldorf
Spürsinn bewies Trinkaus & Burkhardt auch beim zweiten Inlandsengagement: Gegens-tand ist ein Handels- und Bürokomplex im Düsseldorfer Bezirk Derendorf. Als einer der Vorreiter investierte das Unternehmen in den tiefgreifenden Strukturwandel des ehemali-gen Industriestandortes im Norden der Lan-deshauptstadt. Auf dem ehemaligen Gelände der Rheinmetall AG erfolgte im Juli 2001 der erste Spatenstich für den Europa-Immobi-lien-Fonds Nr. 6: das "Forum Derendorf". Be-reits Ende August 2002 wurde die neue Trin-kaus-Immobilie offiziell eröffnet. Der Investor erstellte das 22.370 Quadratmeter große Objekt mit einer Gesamtinvestition von 44 Mio. Euro. "Wir sind optimistisch, diesen Fonds, der im September diesen Jahres auf-gelegt werden soll, ebenfalls kurzfristig voll platzieren zu können. Mit dem Standort Düs-seldorf haben wir eine sehr gute Wahl getrof-fen", ist sich Böhm sicher. Die Rheinstadt schneidet auch im bundesweiten Vergleich herausragend ab: Antizyklisch zur allgemein rückläufigen Vermietungsleistung, wachsen-dem Leerstand und deutlicher Risikoscheu der Kapitalanleger wuchs der fünftgrößte Büromarkt in Deutschland im vergangenen Jahr um elf Prozent gegenüber 2000.
Planmäßiges Fondswachstum in den Nachbarländern
Angebotsüberhang und die internationale wirtschaftliche Abkühlung zeigten 2001 auch in den Niederlanden erste Auswirkungen. HSBC Trinkaus & Burkhardt startete hier 1996 seine Europa-Immobilien-Fonds-Reihe. Zwischenzeitlich sind die Düsseldorfer mit den Fonds Nr. 1, 2, 3 und 5 im Nachbarland präsent. Nach kontinuierlichen Mietsteige-
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rungen der vergangenen Jahre musste sich auch das europäische Nachbarland 2001 auf eine Konsolidierung einstellen. Neuver-mietungen gingen um rund 15 Prozent ge-genüber dem Rekordjahr 2000 zurück. Gleichzeitig wuchs das Büroflächen-Angebot aber um rund 37 Prozent. Immobilien in ver-hältnismäßig schlechter Lage oder mit veral-teter Bausubstanz müssen daher Mietrück-gänge hinnehmen. Die Trinkaus-Objekte an den Standorten Amstelveen, Amsterdam, "s-Hertogenbosch, Utrecht und Schiphol-Rijk entwickelten sich jedoch auch in 2001 - nach Unternehmensangaben - z.T. sogar über Plan. Entsprechend der strikt qualitätsorien-tierten Anlage-Politik der Immobiliengesell-schaft konnten die im Emissionsprospekt prognostizierten Ausschüttungen gehalten - teils sogar aufgestockt - werden. "Unabding-bar für ein Investment sind für uns die Fakto-ren Standortqualität, hochwertige Bausub-stanz, erstklassige Bonität der Mieter und eine anspruchsvolle Architektur", umreißt Norbert J. Böhm die Philosophie des Hau-ses.
Für den Standort des Trinkaus-Fonds Nr. 4 in Basel sieht er weiterhin "günstige Rah-menbedingungen". "Wir glauben an ein gutes Potenzial dieses Wirtschaftsraums, in dem die Büromieten wesentlich unter dem Niveau Zürichs liegen." Für die - mit einem in seiner Form einzigartigen Kunst-Konzept ausgestat-teten - Bürogebäude im Stadtzentrum wurde 2001 die Vollvermietung der Flächen er-reicht: Die SBB (Schweizerische Bundesbah-nen) weiteten ihren bisherigen Bedarf aus.
Nach Deutschland im Fokus: Luxemburg
Der Immobilienmarkt jenseits der Grenzen rückt nach abgeschlossener Platzierung des Düsseldorfer Projekts wieder verstärkt ins Visier der HSBC Trinkaus & Burkhardt Immo-bilien GmbH. Derzeit betritt die Gesellschaft wiederum neues Terrain in Luxemburg. Sie folgt mit diesem Schritt dem klaren Ziel, ihre Europa-Immobilien-Fonds-Reihe kontinuier-
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lich voranzutreiben. Der Wegfall der Steuer-vorteile für geschlossene Fonds in Deutsch-land und die langfristig sehr solide Marktent-wicklung des kleinen Nachbarn machen des-sen Immobilien für Kapitalanleger attraktiv. Mit dem ersten Luxemburger Objekt in einem geschlossenen deutschen Immobilienfonds will der Fondsinitiator seine Vorreiterrolle bei innovativen Immobilien-Invests weiter festi-gen. Aktuell hat er deshalb von der DIC (Deutsche Immobilien Chancen) einen 4.800 Quadratmeter großen Teilabschnitt des im Bau befindlichen Business Center Clacis im Luxemburger Central Business District er-worben. Ab 2003 wird der neue Europa-Fonds Nr.8 Anlegern zur Zeichnung angebo-ten werden.
Positionierung auf freiem Markt ange-strebt
Auch im Vertrieb plant Trinkaus & Burkhardt Schritte auf ein neues Territorium: Über die bisherige Haupt-Zielgruppe - exklusive Pri-vatkunden der Bankgesellschaft - hinaus, strebt die Fondsgesellschaft mittelfristig eine konsequente Positionierung auch am freien Kapitalmarkt an. Kontinuierliche Expansion, das betreute Fondsvolumen stieg 2001 auf 256.448 Mio. Euro (plus 30,5 Prozent ge-genüber 2000), macht eine zukunftsgerich-tete Öffnung für seriöse Vertriebskanäle er-forderlich. Böhms Fazit: "Kooperationspart-ner auf gleichwertigem Niveau zu finden ist neben unserem Kerngeschäft die zweite wichtige Zukunftsaufgabe."
Quelle: Pressemeldung HSBC Trinkaus & Burkhardt AG
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