Deutsche Bank setzt Aktienrückkäufe fort

30.05.2007 | Frankfurt am Main
Auf der Hauptversammlung am 24. Mai 2007 haben die Aktionäre der Deutsche Bank AG die Gesellschaft erneut ermächtigt, eigene Aktien im Umfang von bis zu 10 Prozent des Grundkapitals zu erwerben. Damit wurde die Ermächtigung der vorjährigen Hauptversammlung ersetzt.

Daraufhin hat der Vorstand beschlossen, das laufende Aktienrückkaufprogramm zu beenden und die Aktienrückkäufe mit sofortiger Wirkung auf der Grundlage des neuen Programms fortzusetzen. Im Rahmen des abgeschlossenen Aktienrückkaufprogramms, das am 2. Juni 2006 gestartet worden war, hat die Bank insgesamt 14.075.105 Aktien oder rund 2,7 Prozent des Grundkapitals der Hauptversammlung 2006 zu einem Durchschnittskurs von 95,26 Euro zurückgekauft. Dies entspricht einem Betrag von 1,34 Mrd Euro. Der derzeitige Bestand der Bank an eigenen Aktien im Rahmen des Rückkaufprogramms beträgt 23,3 Mio Aktien oder 4,4 Prozent des Grundkapitals. Dieser Bestand ist das Ergebnis von 18,8 Mio Aktien, welche die Bank zum Zeitpunkt der Hauptversammlung 2006 hielt, plus der Rückkäufe des abgeschlossenen Programms. Hiervon wurden rund 9,6 Mio Aktien zur Absicherung von Aktienvergütungsprogrammen eingesetzt. Es wurden keine Aktien seit der Hauptversammlung 2006 eingezogen.

Im Rahmen des neuen Programms kann die Deutsche Bank bis zum 31. Oktober 2008 eigene Aktien bis zu 10% des derzeitigen Grundkapitals, d.h. bis zu 52.570.473 Aktien, erwerben. Das Aktienrückkaufprogramm kann zu Gunsten von strategischen Wachstumsinitiativen ausgesetzt werden.

Die Rückkäufe werden systematisch sowohl über den direkten Erwerb von Aktien am Kassamarkt als auch gegebenenfalls über Derivate getätigt. Mit den zurückgekauften Aktien beabsichtigt die Deutsche Bank, sowohl das Aktienkapital herabzusetzen als auch mögliche Verpflichtungen aus Aktienvergütungsprogrammen zu bedienen. Die Deutsche Bank behält sich vor, die zurückgekauften Aktien auch zu weiteren Zwecken zu verwenden, die im Einklang mit der Ermächtigung der Hauptversammlung stehen.

Die Deutsche Bank strebt an, sämtliche Transaktionen so zu steuern, dass ihre Kernkapitalquote innerhalb eines Zielkorridors von acht bis neun Prozent liegt. Über die Fortschritte des Aktienrückkaufprogramms wird die Bank regelmäßig informieren. Einzelheiten können auf der Internet-Seite www.deutsche-bank.de/ir unter der Überschrift "Deutsche Bank-Aktie / Aktienrückkaufprogramm" abgerufen werden.

Quelle: Pressemeldung Deutsche Bank AG

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