DAB bank erreicht 2003 Rekord bei Gewinn und Eigenkapitalrendite

16.03.2004 | München
Konzernergebnis 13,4 Mio. Euro vor Steuern - Steigerung der Erlöse durch Vertriebserfolge - Reduzierung des Verwaltungsaufwands um weitere 33,2 Prozent - Eigenkapitalrentabilität von 10,4 Prozent.

Der in Deutschland und Österreich aktive DAB bank Konzern, München (www.dab-bank.com) hat im Geschäftsjahr 2003 mit einem Ergebnis vor Steuern von 13,4 Mio. Euro das Break-Even-Ziel weit übertroffen und das beste Ergebnis der zehnjährigen Unternehmensgeschichte erreicht. Mit diesem Gewinn erzielte die DAB bank für das vergangene Geschäftsjahr eine Eigenkapitalrendite in Höhe von 10,4 Prozent. Der Turnaround wurde in weniger als einem Jahr durch gleichzeitige Steigerung der Erlöse und weitere Reduzierung der Kosten realisiert. "Das deutlich über den Erwartungen liegende Konzernergebnis beweist den Erfolg unserer Strategie als Vertriebsbank", sagte DAB bank Vorstand Alexander von Uslar. Gegenüber dem vergangenen Jahr verbesserte die DAB bank ihr Ergebnis um 72,0 Mio. Euro (2002 pro forma: -58,7 Mio. Euro).

Die Gesamterträge der DAB bank stiegen im abgelaufenen Geschäftsjahr um 25,0 Mio. Euro auf 132,7 Mio. Euro (2002 pro forma: 107,7 Mio. Euro). Der Provisionsüberschuss konnte deutlich um 25,9 Prozent auf 69,3 Mio. Euro gesteigert werden (2002 pro forma: 55,1 Mio. Euro). In dem höheren Provisionsüberschuss dokumentieren sich auch die Erfolge aus den Vertriebsaktivitäten. Der Zinsüberschuss vor Risikovorsorge liegt mit 42,4 Mio. Euro (2002 pro forma: 32,4 Mio. Euro) deutlich über dem Wert des Vorjahres. Das Finanzergebnis (Summe aus Zinsüberschuss vor Risikovorsorge, Finanzanlageergebnis und Handelsergebnis) konnte um 34,2 Prozent auf 31,4 Mio. Euro (2002 pro forma: 23,4 Mio. Euro) gesteigert werden.

Die gesamten Aufwendungen, die aus der Kreditrisikovorsorge, dem Provisionsaufwand und dem Verwaltungsaufwand bestehen, wurden um 47,9 Mio. Euro auf 117,8 Mio. Euro gesenkt (2002 pro forma: 165,7 Mio. Euro).

Der Verwaltungsaufwand inklusive Abschreibungen auf Sachanlagen konnte um 33,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 94,5 Mio. Euro (2002 pro forma: 141,5 Mio. Euro) nochmals weiter reduziert werden.

Die Cost-Income Ratio wurde gegenüber dem Vorjahr nahezu halbiert. Sie beträgt 0,86 (2002 pro forma: 1,69). Das Ergebnis je Aktie verbesserte sich signifikant auf 0,17 Euro (2002 pro forma: - 0,99 Euro)

Das verwaltete Kundenvermögen ist deutlich um 26,7 Prozent auf 11,88 Mrd. Euro gestiegen (2002 pro forma: 9,38 Mrd. Euro) und liegt damit nur knapp unter dem Höchstwert von 11,96 Mrd. Euro aus dem Boomjahr 2000. Die Transaktionszahlen betragen für das vergangene Geschäftsjahr 3,23 Mio. (2002 pro forma: 3,41 Mio.). Dies entspricht pro Depot 7,0 Transaktionen und liegt damit innerhalb der Erwartungen der DAB bank (2002 pro forma: 7,83). Bis zur Jahresmitte hätten sich Anleger zurückhaltend verhalten, mit dem zweiten Halbjahr seien die Transaktionszahlen angestiegen, so von Uslar. "Dieser Trend aus dem dritten und vierten Quartal hat sich zu Beginn dieses Jahres fortgesetzt." Auch die Depotanzahl fällt höher aus als im Vorjahr: Konzernweit betreute die DAB bank zum 31.12.2003 461.629 Depots (2002 pro forma: 460.714).

Für 2004 stünden weiteres Wachstum auf der Kundenseite und die Steigerung der Rentabilität im Vordergrund, sagte DAB Vorstand Alexander von Uslar. "Wir werden unser Ergebnis auch 2004 steigern und eine deutliche Verbesserung der Cost-Income-Ratio erreichen", so von Uslar.

Quelle: Pressemeldung DAB bank AG

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