Allianz erwartet steigende Gewinne bei europäischen Unternehmen
Solides Wirtschaftswachstum ist gerade in Zeiten privaten und öffentlichen Verschuldungsabbaus möglich - und damit auch das Wachstum der Unternehmensgewinne: "Europa ist der weltweit größte Exporteur, daher werden ausgewählte europäische Unternehmen von der globalen Erholung am stärksten profitieren", erklärte Jörg de Vries-Hippen, Chief Investment Officer European Equities bei der zu Allianz Global Investors gehörenden RCM (Rosenberg Capital Management), am Mittwoch vor Journalisten in Wien. Europa weise mit 42 Prozent den größten Anteil am Welthandel auf, gefolgt von Asien mit 29 Prozent und Nordamerika mit 13 Prozent.
Argumente für Europa
Im Vergleich zu den USA und Asien zeigen sich auch große sektorale Unterschiede: So gäbe es in den USA einen schwach ausgeprägten Telekommunikationssektor, während China eine relativ zu anderen Sektoren geringe Konsum- und Gesundheitsindustrie aufweise. In Europa sei man über alle Sektoren breit gefächert - dies schaffe die Basis für nachhaltiges Wachstum. Als Europäer in Europa zu investieren biete sich an, zumal Währungsrisiken nicht abgesichert werden müssen.
Der europäische Markt profitiert von einer guten Infrastruktur und bietet breite Diversifizierungsmöglichkeiten über die Sektoren. Der europäische Markt ist stark exportorientiert, sowohl innereuropäisch als auch nach Amerika und nach Asien. Dadurch partizipieren Anleger auch über europäische Aktien an den Entwicklungen in den Emerging Markets und in den USA. "Mit europäischen Aktien ist man auch im Wesentlichen global positioniert, die Welt ist zu Gast in Europa", so de Vries- Hippen. Die Bewertung europäischer Aktien ist de Vries-Hippen zufolge sowohl im regionalen als auch im historischen Vergleich günstig.
Fokus auf Dividendenrendite
Bei der Titelauswahl favorisiert de Vries-Hippen dividendenstarke Aktien. Eine hohe Dividende habe eine stabilisierende Wirkung auf den Aktienpreis. Als weiteres Argument führt de Vries-Hippen an, dass Dividenden-Wachstum im historischen Vergleich weniger volatil sei als Umsatzwachstum. In der historischen Betrachtung weisen hohe Dividendenerträge auf attraktive Einstiegszeitpunkte hin.
In einem Marktumfeld niedriger Zinsen hat Allianz Global Investors vor zwei Jahren mit dem Allianz RCM European Equity Dividend einen defensiv ausgerichteten Fonds gestartet, der auf Aktien von qualitativ hochwertigen europäischen Unternehmen setzt. "Die Dividendenrendite von Aktien liegt immer noch deutlich über der Anleihenrendite", erklärt de Vries-Hippen. Ziel ist es, für Investoren eine hohe und nachhaltige Dividendenrendite zu erwirtschaften, mit der Chance, langfristige Kapitalerträge zu generieren. Der Fonds hat sich seit Auflage stark entwickelt, und de Vries-Hippen, der für das laufende Jahr mit einer Dividendenrendite von ungefähr fünf Prozent rechnet, sieht noch Aufwärtspotenzial: "Wenn der Welthandel stärker anzieht, macht sich das auch positiv bei den Unternehmensgewinnen in Europa bemerkbar." Der Fonds setzt auf europäische Blue Chip-Unternehmen und ist sowohl über die Länder- als auch die Sektorenallokation breit diversifiziert.
Diese Aussagen stehen, wie immer, unter unserem Vorbehalt bei Zukunftsaussagen, der Ihnen oben rechts zur Verfügung gestellt wird.
Quelle: Pressemeldung Allianz Österreich
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