AMVersicherungen in glänzender Verfassung

28.07.2000 | Köln
Kalka: Start in 2000 hervorragend gelungen/Deutlich besser als die Branche/Frühzeitig Weichen für private Rentenprodukte gestellt. Die Aachener und Münchener Versicherungen sind in der Mitte des Geschäftsjahres 2000 in glänzender Verfassung. Sowohl die AM-Lebensversicherung als auch die AM-Versicherung (Sachversicherung) haben in den ersten sechs Monaten dieses Jahres ihren Erfolgskurs bei Wachstum und Ertrag eindrucksvoll bestätigt. Beide Gesellschaften liegen mit ihren Ergebnissen deutlich besser als die Branche.

Der Vorstandsvorsitzende der beiden Gesellschaften, Dr. Michael Kalka, erklärte bei der Veröffentlichung der "Halbzeitbilanz": "Den Aachener und Münchener Versicherungen ist der Start in Jahr 2000 hervorragend gelungen und entsprechend gut sind unsere Perspektiven für das gesamte Geschäftsjahr. Unsere Lebensversicherung konnte trotz des Boom-Jahres 1999 im ersten Halbjahr 2000 ein starkes Neugeschäft erzielen und damit die eigenen Erwartungen übertreffen. Ausgezeichnete Ergebnisse hat auch unsere Sachversicherung erzielt. Auch sie hat damit die eigenen Planungen nach oben korrigiert.

Das Ziel für das gesamte Geschäftsjahr 2000 sei es, so Dr. Kalka, "das Wachstum auf hohem Niveau fortzusetzen und damit weitere Marktanteile hinzuzugewinnen. Die Chancen dafür sind gut."

Die wichtigsten Kennzahlen der AMLeben

Private Rentenversicherungen sind stark gefragt

Die Aachener und Münchener Lebensversicherung hat im ersten Halbjahr 2000 ihre schon bisher starke Position als Spitzenunternehmen ausgebaut und dabei vor allem auch deutliche Erfolge beim Verkauf von privaten Rentenversicherungen erzielt. Dr. Kalka: "Die frühzeitige Entwicklung leistungsfähiger privater Rentenversicherungen, die auch sehr individuellen Versorgungswünschen gerecht werden, wird vom Markt honoriert". Zugleich äußerte er die Erwartung, dass alsbald Klarheit über die Rahmenbedingungen für die gesetzliche Rentenversicherung und die damit einhergehende Förderung der privaten Altersvorsorge geschaffen wird. "Die Menschen warten auf Entscheidungen, auf klare und verlässliche Vorgaben der Politik.

Im Neugeschäft nach laufendem Jahresbeitrag hat die AMLeben in den ersten sechs Monaten dieses Jahres einen Zuwachs von 4 % auf über 350 Millionen DM erzielt, trotz des exorbitanten Boom-Jahres 1999. Die Branche hat hier per 5/2000 bei der für den Produktionserfolg maßgeblichen Kennzahl "laufender Jahresbeitrag" ein Minus von 7,3 % gegenüber dem Vorjahresergebnis aufzuweisen.

Der Zuwachs des eingelösten Neugeschäfts ist ganz wesentlich auf die Leistungsfähigkeit unserer Vertriebe und hier besonders auf die langjährige Partnerschaft mit der DVAG Deutsche Vermögensberatung AG in Frankfurt/Main zurückzuführen. Vor allem erweisen sich die von uns für die DVAG Deutsche Vermögensberatung AG um eine Rentenoption erweiterten Tarife der Start-Ziel-Police als großer Erfolg und bestätigen die zurückliegende unternehmerische Entscheidung, einen Schwerpunkt der Produktentwicklung auf die Rententarife zu legen. So erreichten die Fondsgebundenen Rentenversicherungen insgesamt im genannten Zeitraum einen Zuwachs von 211,6 % und mit einem laufenden Jahresbeitrag von 104,6 Millionen DM einen Produktionsanteil von 29,5 %. Unter Berücksichtigung unserer konventionellen Rentenversicherungen beträgt der Anteil der Rentenversicherungen am Gesamtgeschäft 37,3 %. Die Branche weist per 5/2000 einen Wert von nur 24,1 % aus. Rückläufig hingegen entwickelten sich die Einzelkapitalversicherungen und die Risikoversicherungen.

Beim Geschäft mit Einmalbeiträgen bleibt die AMLeben bei ihrer grundsätzlichen Zurückhaltung, obwohl die Gesellschaft auch hier einen beachtlichen Zuwachs zu verzeichnen hat. Die Einmalbeiträge der AMLeben lagen in den ersten sechs Monaten des Jahres 2000 mit 53,6 Millionen DM um 12,5 % über dem vergleichbaren Vohrjahreszeitraum. Allerdings erreichen sie nur 15,1 % des laufenden Jahresbeitrages.

In der Branche hingegen überschreitet das Neugeschäft aus Einmalbeiträgen das Neugeschäft aus laufendem Jahresbeitrag. Für die AMLeben gilt, dass sie für Versicherungen gegen Einmalbeitrag, die nicht zu sofortigen Rentenzahlungen führen, die Konditionen unter Berücksichtigung der jeweiligen Situation am Kapitalmarkt festlegt. Damit werden beim derzeit niedrigen Zinsniveau Zinsdifferenzierungsgeschäfte zu Lasten der Gesellschaft vermieden.

Die Beitragseinnahmen der AMLeben stiegen im ersten Halbjahr 2000 um 15,8 % auf über 2,4 Milliarden DM.

Der Versicherungsbestand erhöhte sich per 30.6.2000 auf 156,5 Milliarden DM Versicherungssumme gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum. Das ist ein Zuwachs von 16,9 Milliarden DM oder 12,1 %.

Storno weiter rückläufig

Nach den deutlichen Qualitätsverbesserungen in den zurückliegenden Jahren konnte im ersten Halbjahr 2000 die Stornoquote weiter reduziert werden. Sie beträgt jetzt nach laufendem Jahresbeitrag 6,1 % (Vorjahr 6,7 %). Befürchtungen, nach dem Boom des letzten Jahres werde es eine Storno-Welle geben, sind zumindest bei der AMLeben nicht Realität geworden.

Kosten wiederum gesenkt

Günstig ist die Entwicklung der AMLeben auch im Kostenbereich. Sowohl der Verwaltungs- als auch der Abschlusskostensatz konnten in dem ersten Halbjahr 2000 weiter gesenkt werden. Der Verwaltungskostensatz beträgt danach 3,2 % (Vorjahr 3,5 %) und der Abschlusskostensatz 5,6 % (Vorjahr 5,8 %).

Kapitalanlagen

Bei den Kapitalanlagen und den Erträgen daraus stellt sich die Situation der AMLeben wie folgt dar: Der Bestand an Kapitalanlagen erreichte im genannten Zeitraum die Summe von 31,6 Milliarden DM. Dies ist ein Zuwachs von 3,7 Milliarden DM oder 13,1 %.

Die laufenden Kapitalerträge stiegen auf 880,7 Millionen DM (+2,2 %). Hier schlägt sich das niedrige Zinsniveau nieder. Daneben erzielte die Gesellschaft Verkaufsgewinne in Höhe von 545,5 Millionen DM.

Die wichtigsten Kennzahlen der AMVers

Hervorragend ist auch die Geschäftsentwicklung der Aachener und Münchener Versicherung. Sie hat damit im ersten Halbjahr 2000 ihren Erfolgskurs überzeugend fortgesetzt. Die Ertragskraft des Unternehmens wurde weiter verbessert. Die Zunahme der Beitragseinnahmen haben die eigenen Planungen übertroffen. Erfreulich ist außerdem das Nettoergebnis aus Kapitalanlagen. Nachdem die AMVers bereits im Geschäftsjahr 1999 sich in positivem Sinne vom negativen Branchentrend abkoppeln konnte, liegt sie auch mit den neuesten Ergebnissen deutlich über den Ergebnissen der Branche insgesamt.

Bruttobeitragseinnahmen deutlich gestiegen

Im selbst abgeschlossenen deutschen Versicherungsgeschäft betrugen die gebuchten Brutto-Beitragseinnahmen der AMVers im ersten Halbjahr dieses Jahres über 1,3 Milliarden DM. Das ist ein Zuwachs von 5,8 % gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

Die unerwartet hohen Beitragsmehreinnahmen sind hauptsächlich im Zusammenhang mit Tariferhöhungen für die Kraftfahrtversicherung zu sehen, die durch den hohen Schadensanfall branchenweit unumgänglich geworden sind.

In der Kraftfahrt-Haftpflichtversicherung konnte die AMVers einen Beitragsanstieg um 10,4 % erreichen, bei einem gleichzeitigen Wachstum bei den Stückzahlen um 5,4 %. Die AMVers liegt mit diesen guten Ergebnissen spürbar besser als die Branche, die nur ein Beitragswachstum von 3,7 % und ein Zuwachs bei den Stückzahlen von 2,3 % verzeichnen konnte.

Auch in den sonstigen Kraftfahrtversicherungen, die alle Vollkasko- und Teilkasko-Versicherungsverträge umfassen, verzeichnete die AMVers mit einem Beitragsanstieg von +11,3 % ein sehr gutes Ergebnis. Die Branche registrierte hier nur ein Wachstum von rund 2,5 %.

In der Haftpflichtversicherung erzielte die AMVers mit einem Zuwachs von + 2,3 % ein ebenfalls besseres Ergebnis als die Mitbewerber (Markterwartung 1 %).

Die Beitragseinnahmen in den Sachversicherungszweigen konnten um 1,5 % auf 360,7 Millionen DM gesteigert werden, obwohl auch das Unternehmen wie der Markt insgesamt Beitragsrückgänge in der industriellen Feuerversicherung zu verzeichnen hat.

Gemeldete Schäden nahmen um 8 % zu

Die Zahl der gemeldeten Schäden nahm im ersten Halbjahr 2000 um 8 % zu. Dies ist auf eine nach wie vor hohe Schadenhäufigkeit in der Kraftfahrtversicherung, aber insbesondere durch eine Vielzahl von Schadenmeldungen im Zusammenhang mit den Wirbelstürmen "Lothar" und "Martin" zurückzuführen. Diese Schäden sind zwar zum Jahresende 1999 eingetreten, aber erst zu Beginn des Jahres 2000 gemeldet worden.

Kosten leicht reduziert

Die Bruttoaufwendungen für den Versicherungsbetrieb - Provisionen und sonstige Bezüge der Vertreter sowie Verwaltungskosten - erhöhten sich gegenüber dem vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres um 5,8% auf 321,5 Millionen DM. Bezogen auf die verdienten Brutto-Beiträge ergibt sich ein Kostensatz von 29,7 % (Vorjahreswert 29,8 %). Dies war vor allem durch Maßnahmen zur Reduzierung der nicht produktionsabhängigen Kosten möglich.

Aus strukturellen Veränderungen und der konzernweit gemeinsamen Nutzung einheitlicher DV-Anwendungsprogramme werden sich weitere Synergiepotenziale und Möglichkeiten zur Kostensenkung ergeben.

Kapitalanlagen entwickeln sich positiv

Sehr gut entwickelten sich im ersten Halbjahr 2000 die Kapitalanlagen und die Erträge daraus. Der Bestand an Kapitalanlagen der AMVers erhöhte sich gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum um 120,2 Millionen DM auf

3,9 Milliarden DM. Das ist ein Zuwachs um 3,2 %.

Die laufenden Erträge aus Kapitalanlagen stiegen bis zur Jahresmitte im Vergleich zum Vorjahr um 3,8 Millionen DM auf 116,1 Millionen DM. Dies entspricht einer Steigerung von 3,4 %. Bis zur Jahresmitte wurden insbesondere durch Trading-Geschäfte im Aktienbereich bereits 106,0 Millionen DM Gewinne aus dem Abgang von Kapitalanlagen erzielt. Insgesamt ergibt sich für das erste Halbjahr ein Nettoergebnis von 188,8 Millionen DM aus Kapitalanlagen. Das bedeutet einen Zuwachs von 18,6 Millionen DM oder ein Plus von 10,9 %.

Quelle: Pressemeldung Generali Deutschland Holding AG

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